Am Sonntagmittag wurde ein Mann in Hamburg-St. Georg angegriffen und schwer verletzt. Die Polizei sucht dringend Zeugen.
Zeugenaufruf nach versuchtem Tötungsdelikt in Hamburg-St. Georg

Hamburg (ost)
Zeitpunkt des Verbrechens: 07.06.2026, um 13:40 Uhr
Ort des Verbrechens: Hamburg-St. Georg, Hammerbrookstraße
Am Sonntagmittag ereignete sich im Stadtteil St. Georg ein versuchtes Tötungsdelikt an einem 41-jährigen Mann. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurden eine Frau und ihr Bekannter in der Hammerbrookstraße von einem Mann angegriffen, der versuchte, ihre Rucksäcke zu stehlen. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern, bei der der Angegriffene dem 41-Jährigen unerwartet lebensgefährliche Verletzungen mit einem Messer zufügte. Der Tatverdächtige flüchtete daraufhin in Richtung Hauptbahnhof.
Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Sein Zustand ist weiterhin kritisch.
Die sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifenwagen und dem Polizeihubschrauber „Libelle“ sowie einer Drohne führte bisher nicht zur Festnahme des Täters. Seine Beschreibung lautet wie folgt:
Das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes (KIT) kümmerte sich um die psychosoziale Betreuung der Zeuginnen und Zeugen.
Die ersten Ermittlungen vor Ort wurden vom Kriminaldauerdienst (LKA 26) durchgeführt und später von der Mordkommission (LKA 41) in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hamburg übernommen. Es wird vermutet, dass die beteiligten Personen aus dem Drogenmilieu bekannt sind.
Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Informationen zum Täter haben oder Beobachtungen gemacht haben, sich unter 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.
Ende.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 auf 67. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 auf 86, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 31 auf 80 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 5 auf 6 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 18 auf 41. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 67 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 86 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 31 | 80 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 18 | 41 |
Quelle: Bundeskriminalamt








