In Hamburg-St. Pauli wurden Schüsse auf ein fahrendes Taxi abgegeben. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen für Hinweise.
Zeugenaufruf nach versuchtem Tötungsdelikt in Hamburg-St. Pauli

Hamburg (ost)
Vorfallzeit: 28.05.2026, um 02:12 Uhr
Vorfallort: Hamburg-St. Pauli, Budapester Straße
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gab es in Hamburg-St. Pauli mehrere Schüsse auf ein fahrendes Taxi. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Nach den bisherigen Informationen nahm ein 31-jähriger Taxifahrer am Taxistand Schulterblatt / Eifflerstraße fünf männliche Passagiere auf. Nach einem verbalen Konflikt zwischen dem Taxifahrer und den Passagieren stiegen sie am Zielort aus. Einer von ihnen soll dann mehrere Schüsse auf das sich entfernende Taxi abgefeuert haben. Dabei wurde der Außenspiegel des Fahrzeugs beschädigt. Der Taxifahrer blieb unverletzt. Die Verdächtigen flüchteten in unbekannte Richtung.
Die eingeleiteten Suchmaßnahmen mit mehreren Streifenwagenbesatzungen, einem Diensthundführer und Einsatzkräften der Bundespolizei führten nicht zur Festnahme der Verdächtigen. Der vermutliche Schütze wird als männlich beschrieben, mit “südländischem” Aussehen und schlanker Statur. Er soll ein weißes T-Shirt und dunkle Hosen getragen haben. Die anderen Verdächtigen werden ebenfalls als männlich mit “südländischem” Aussehen beschrieben.
Die Ermittlungen, die von der Mordkommission (LKA 41) und der Staatsanwaltschaft gemeinsam geführt werden, dauern an, insbesondere auch hinsichtlich der Hintergründe der Tat.
Personen, die Informationen zu den Tätern haben oder sonstige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter 040/4286-56789 an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an eine Polizeiwache zu wenden.
Mar.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 36 auf 67, während die Anzahl der Verdächtigen von 36 auf 86 anstieg. Unter den Verdächtigen waren 31 Männer, 5 Frauen und 18 Nicht-Deutsche im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 80 Männer, 6 Frauen und 41 Nicht-Deutsche waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 67 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 86 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 31 | 80 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 18 | 41 |
Quelle: Bundeskriminalamt








