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Zuführung nach Tötungsdelikt in Hamburg-Bramfeld

Eine 43-Jährige wurde vorläufig festgenommen, nachdem ihre 15-jährige Tochter getötet wurde. Die Frau wurde dem Untersuchungsgefängnis überstellt.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Zeitpunkt des Verbrechens: 12.07.2026, 02:13 Uhr

Ort des Verbrechens: Hamburg-Bramfeld

In der Nacht zum Sonntag haben Polizeibeamte im Stadtteil Bramfeld in Hamburg eine 43-jährige Frau vorläufig festgenommen, die verdächtigt wird, ihre 15-jährige Tochter getötet zu haben. Die Frau wurde ins Untersuchungsgefängnis gebracht.

Nach den bisherigen Informationen lebte die 15-Jährige in einer Jugendwohnung und wurde von einer Betreuerin der Einrichtung am Samstagabend als vermisst gemeldet, da sie nicht wie geplant nach einem Besuch bei ihrer Mutter zurückgekehrt war. Im Zuge der Suchmaßnahmen durchsuchte eine Streifenwagenbesatzung die Wohnung der 43-jährigen Mutter in Bramfeld und fand die Jugendliche leblos mit Anzeichen massiver Gewalt in ihrem Zimmer vor.

Die alarmierten Rettungskräfte der Feuerwehr konnten nur noch den Tod der 15-Jährigen feststellen. Die Polizistinnen und Polizisten nahmen daraufhin die 43-Jährige vorläufig fest.

Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die ersten Ermittlungen, die noch in der Nacht von der Mordkommission in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung für Kapitalverbrechen der Staatsanwaltschaft fortgeführt wurden. Die 43-jährige Deutsche, bei der möglicherweise eine psychische Erkrankung vorliegt, wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ins Untersuchungsgefängnis gebracht. Ein Haftrichter hat heute Vormittag einen Haftbefehl erlassen.

Die Ermittlungen dauern an.

Ende.

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Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Hamburg zwischen 2022 und 2023 sind besorgniserregend gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 im Jahr 2022 auf 67 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 im Jahr 2022 auf 86 im Jahr 2023, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 67
Anzahl der Verdächtigen 36 86
Anzahl der männlichen Verdächtigen 31 80
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 18 41

Quelle: Bundeskriminalamt

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