Ein 41-Jähriger versuchte, aus möglicherweise rassistischen Motiven, einen 27-Jährigen mit einer Machete zu verletzen. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
Zuführung nach versuchtem Tötungsdelikt in Hamburg-Barmbek-Nord

Hamburg (ost)
Der Vorfall ereignete sich am 30.05.2026 um 08:14 Uhr.
Der Vorfallort war die Steilshooper Straße in Hamburg-Barmbek-Nord.
Am Samstagmorgen nahmen Einsatzkräfte einen 41-jährigen Mann vorläufig fest, der verdächtigt wird, aus möglicherweise rassistischen Gründen versucht zu haben, einen 27-jährigen Mann mit einer Machete zu verletzen. Die Ermittlungen wurden vom Staatsschutz (LKA 73) aufgenommen.
Basierend auf den aktuellen Ermittlungen kam es zu einem Streit zwischen den beiden Bewohnern eines Mehrfamilienhauses in Barmbek-Nord, Hamburg, auf ihren angrenzenden Balkonen. Der 41-jährige Mann beleidigte seinen 27-jährigen Nachbarn rassistisch und schlug ihm zweimal ins Gesicht. Anschließend suchte der 41-Jährige den 27-Jährigen an seiner Wohnungstür auf und versuchte, ihn mit einer Machete zu verletzen. Der Angegriffene konnte die Tür rechtzeitig schließen und so den Angriff abwehren.
Die alarmierten Polizeistreifen nahmen den 41-jährigen Deutschen vorläufig fest. Der 27-Jährige erlitt leichte Verletzungen durch die Schläge.
Der Staatsschutz für Hasskriminalität im Landeskriminalamt (LKA 73) übernahm die Ermittlungen vor Ort und brachte den Tatverdächtigen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ins Untersuchungsgefängnis. Ein Richter erließ gestern einen Haftbefehl.
Die Ermittlungen sind noch im Gange.
Schl.
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Quelle: Presseportal








