Die Ukrainer sind 14 und 18 Jahre alt. Am 03.11.2026 um 22:22 Uhr wurden mindestens sechs Fahrzeuge beschädigt, niemand wurde verletzt.
Zwei Festnahmen nach Steinwürfen auf die A7 in Hamburg-Stellingen

Hamburg (ost)
Zeit der Tat: 03.11.2026, 22:22 Uhr
Ort der Tat: Hamburg-Stellingen, Bundesautobahn (BAB) 7
Zwei Ukrainer im Alter von 14 und 18 Jahren warfen am Dienstagabend im Bereich Hamburg-Stellingen Steine von einer Brücke auf die Autobahn 7 und beschädigten dabei mehrere Pkw. Die Täter wurden vorläufig festgenommen.
Den bisherigen Erkenntnissen zufolge warfen die beiden Personen etwa 200 faustgroße Schottersteine von der dortigen Güterumgehungsbahnstrecke auf die darunter verlaufende Autobahn. Dabei beschädigten sie mindestens sechs Fahrzeuge. Nach aktuellem Kenntnisstand wurde niemand verletzt.
Für die Reinigung und die Arbeit am Tatort musste die Bundesautobahn in beiden Richtungen für etwa eine Stunde vollständig gesperrt werden. Dadurch bildete sich ein erheblicher Rückstau. Der Bahnverkehr auf der Strecke wurde ebenfalls zunächst eingestellt.
Bei den sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen mit rund einem Dutzend Funkstreifenwagenbesatzungen trafen Einsatzkräfte die beiden Ukrainer in der Nähe des Tatorts an und nahmen sie vorläufig fest.
Noch in der Nacht übernahmen Beamtinnen und Beamte des Kriminaldauerdienstes (LKA 26) den Fall und begannen mit den Ermittlungen. Der 18-Jährige wurde nach seiner erkennungsdienstlichen Behandlung entlassen. Der 14-Jährige wurde an seine Mutter übergeben.
Das zuständige Landeskriminalamt (LKA 134) führt nun die Ermittlungen. Es untersucht, ob und in welchem Umfang die beiden für weitere Taten im Hamburger Stadtgebiet verantwortlich sein könnten.
Mar.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023
In Hamburg stieg die Zahl der registrierten Mordfälle von 35 im Jahr 2022 auf 74 im Jahr 2023, also um rund 111 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 36 auf 67. 2022 wurden 36 Tatverdächtige erfasst, darunter 31 Männer, fünf Frauen und 18 Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit. 2023 waren es 86 Tatverdächtige, darunter 80 Männer, sechs Frauen und 41 Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Trotz des Anstiegs lag Hamburg deutlich hinter Nordrhein-Westfalen, wo 2023 mit 470 Fällen die meisten Mordfälle in Deutschland registriert wurden – mehr als sechsmal so viele wie in Hamburg.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 67 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 86 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 31 | 80 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 18 | 41 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hamburg für 2023
Im Jahr 2023 wurden in Hamburg insgesamt 63.706 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 7.781 Unfälle mit Personenschaden (12,21 %), 1.679 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,64 %), 342 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,54 %) und 53.904 übrige Sachschadensunfälle (84,61 %). Nach Ortslage wurden 8.881 Unfälle innerorts (13,94 %), 73 außerorts ohne Autobahnen (0,11 %) und 377 auf Autobahnen (0,59 %) erfasst. Bei den Unfällen kamen 28 Menschen ums Leben, 701 wurden schwer und 8.602 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 63.706 |
| Unfälle mit Personenschaden | 7.781 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.679 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 342 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 53.904 |
| Ortslage – innerorts | 8.881 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 73 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 377 |
| Getötete | 28 |
| Schwerverletzte | 701 |
| Leichtverletzte | 8.602 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








