Polizeibeamte haben einen Betäubungsmittelhändler im Bahnhofsviertel festgenommen. Er wird wegen unerlaubten BTM-Handels in nicht geringer Menge angeklagt.
260309 – 0322 Frankfurt – Bahnhofsviertel: Betäubungsmittelhändler festgenommen

Frankfurt (ost)
Am Freitagnachmittag (6. März 2026) wurde ein Drogenhändler im Bahnhofsviertel von Polizeibeamten festgenommen. Er wird nun wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge angeklagt.
Gegen 14:00 Uhr beobachteten die Beamten, wie der Mann innerhalb kurzer Zeit Betäubungsmittel an vier Personen in der Niddastraße übergab. Er befand sich dabei in der Nähe einer Einrichtung zur Drogenhilfe. In einer Papiertüte und einer Blechdose hatte er Heroin in kleinen Stücken, die er nach Erhalt von Geld übergab.
Die Festnahme erfolgte sofort. Neben weiteren 15 Gramm Heroin fanden die Beamten bei dem Händler eine Feinwaage, Bargeld und mehrere verschreibungspflichtige Tabletten, die beschlagnahmt wurden.
Der obdachlose Mann wurde daraufhin in die Haftzellen des Polizeipräsidiums Frankfurt gebracht. Er soll nun dem Haftrichter vorgeführt werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26.518 Fälle waren. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 2023 insgesamt 17.106 Männer verdächtigt wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 registrierten Fällen. Trotz des Anstiegs in Hessen bleibt die Anzahl der Drogenfälle in Nordrhein-Westfalen deutlich höher.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt







