Ein berauschter Mann versucht erneut, einer Polizeikontrolle zu entkommen. Bei der Festnahme werden Drogen und Alkohol im Blut festgestellt.
44-Jähriger E-Scooter-Fahrer flüchtet vor Polizei in Kassel-Wesertor

Kassel (ost)
Kassel-Wesertor:
Anscheinend aufgrund von Drogeneinfluss und dem Besitz einer geringen Menge Kokain, versuchte ein 44-jähriger Mann am gestrigen Montagabend auf seinem E-Scooter vor einer Polizeikontrolle im Kasseler Stadtteil Wesertor zu fliehen. Die Beamten des Polizeireviers Mitte bemerkten gegen 19:50 Uhr den Elektroroller, der auf dem Gehweg entlang der Ysenburgstraße fuhr. Die Polizisten erkannten den Fahrer als “alten Bekannten”, da der Mann bereits wegen Drogendelikten bekannt war und kürzlich mit dem gleichen E-Scooter versucht hatte, einer Verkehrskontrolle zu entkommen. Als der Fahrer den Streifenwagen sah, beschleunigte er seinen Roller und versuchte der Kontrolle zu entgehen. Die Polizisten blockierten den Gehweg mit dem Streifenwagen, woraufhin der E-Scooter-Fahrer umkehrte und in Richtung Gartenstraße floh. Jedoch erfolglos, denn nach kurzer Verfolgung konnten die Beamten den Elektroroller stoppen. Der Grund für die Flucht wurde schnell klar, denn der festgenommene 44-jährige Mann aus Kassel stand unter dem Einfluss von Kokain, Heroin und hatte laut Atemalkoholtest 0,3 Promille im Blut. Zudem fanden die Beamten bei einer Durchsuchung eine Plombe der harten Droge. Ein Arzt entnahm auf der Wache eine Blutprobe bei dem Verdächtigen. Sein E-Scooter wurde sicherheitshalber beschlagnahmt. Der 44-Jährige muss sich nun wegen “Trunkenheit im Verkehr” und des Besitzes von Betäubungsmitteln verantworten.
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 25.216 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 nur noch 24.363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 23.331 im Jahr 2021 auf 22.378 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 19.820 auf 19.168 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17.704 auf 17.079 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2.116 auf 2.089 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 6.321 im Jahr 2021 auf 6.494 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 25.216 | 24.363 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 23.331 | 22.378 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.820 | 19.168 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.704 | 17.079 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.116 | 2.089 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.321 | 6.494 |
Quelle: Bundeskriminalamt








