Am Rheinufer bei Lorch wurde eine Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft, nachdem ein Passant den Fund gemeldet hatte.
65391 Lorch, Rhein: Experten sprengen Weltkriegsmunition am Rheinufer

65391 Lorch, Rhein (ost)
Am 04.10.2026 um 09:45 Uhr
In Lorch am Rheinufer, Rhein-km 538,100
Ein Fund von Munition am Rheinufer löste am Wochenende einen Einsatz der Wasserschutzpolizei und des Kampfmittelräumdienstes aus.
Am Samstag, dem 03.10.2026, informierte ein Passant gegen 15:30 Uhr über einen vermuteten Munitionsfund am Rheinufer in Lorch. Die Wasserschutzpolizei Rüdesheim sicherte die Fundstelle bis zur Ankunft des Kampfmittelräumdienstes des Regierungspräsidiums Darmstadt. Die Experten identifizierten den Fund als scharfe Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg mit einem Kaliber von 8,8 Zentimetern. Aufgrund der eintretenden Dunkelheit wurde die erforderliche Sprengung auf den 04.10.2026 verschoben. Die Wasserschutzpolizei Wiesbaden übernahm die Sicherung der Fundstelle über Nacht. Am Sonntag wurde die Granate vom Kampfmittelräumdienst auf das Lorcher Werth, eine Rheininsel bei Lorch, gebracht, um mögliche Gefahren bei der Sprengung zu minimieren. Um 9 Uhr fand nach einer Rundfunkwarnmeldung der erste Sprengversuch statt, der eine vorübergehende Sperrung der B42 und eine Schifffahrtssperre im betroffenen Bereich erforderlich machte. Die Granate konnte jedoch noch nicht vollständig zerstört werden. Ein zweiter Sprengversuch um 9:45 Uhr war erfolgreich. Danach konnten alle Sperr- und Sicherheitsmaßnahmen aufgehoben werden. Bei dem Einsatz gab es keine Personenschäden oder Sachschäden.
Quelle: Presseportal







