Eine Frau wurde bei einem Raub auf einem Fußweg angegriffen und leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall.
Albach: Raub in Fernwald

Gießen (ost)
Fernwald: Überfall mit Verletzungen – Suche nach Zeugen
Die Kriminalpolizei sucht Zeugen für einen Vorfall in Albach. Gestern gegen 21 Uhr wurde eine Frau auf einem Fußweg zwischen den Straßen Im Senser und Graudornstraße angegriffen. Nach ihren Angaben wurde sie von einem Unbekannten überfallen und beraubt, wobei auch ein Messer zum Einsatz kam. Die 44-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der mutmaßliche Täter wird auf 160-170 cm geschätzt, trug eine schwarze Kappe, eine dunkle Jacke und hatte einen kurzen Bart.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise: Wer hat etwas Auffälliges bemerkt? Wer hat die Frau, die komplett in Weiß gekleidet war, vor 21.05 Uhr in der Nähe des Tatorts gesehen? Wer kann Informationen über den unbekannten Mann geben?
Hinweise werden von der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555 erbeten.
Gießen: Zeugen nach Raubüberfall gesucht
Am Kirchenplatz kam es am frühen Sonntag (3.11.) zu einem Raubüberfall, bei dem ein 24-Jähriger leicht verletzt wurde. Der Mann gab an, von drei Unbekannten gegen 4.50 Uhr angegriffen und geschlagen worden zu sein, wobei einer von ihnen mit einem länglichen Gegenstand auf sein Bein eingeschlagen haben soll. Neben einem Handy wurde auch eine Geldbörse geraubt. Die Täter flüchteten in Richtung Walltorstraße. Einer der Unbekannten war etwa 30 Jahre alt, 160-165 cm groß, hatte einen Vollbart, schwarze Haare und sprach Arabisch sowie etwas Deutsch. Er trug einen schwarz-weißen Schal um den Kopf und einen schwarzen Rucksack auf dem Rücken. Der zweite Täter war etwa 33 Jahre alt, sprach Arabisch, war 180-185 cm groß, hatte schwarze Haare und einen Vollbart. Über den dritten Täter liegt derzeit keine Beschreibung vor.
Die Polizei bittet um Unterstützung: Wer hat etwas beobachtet? Wer kann Informationen zur Identität der Täter geben?
Zeugenhinweise werden von der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555 entgegengenommen.
Gießen: Angriff mit Schlägen und Tritten
Ein 44-Jähriger beleidigte gestern eine Gruppe von Jugendlichen sexuell. Ein aufmerksamer Passant beobachtete den Vorfall gegen 14.10 Uhr an den Wartehäuschen an der Bushaltestelle Berliner Platz. Er sprach den 44-Jährigen an und half den Jugendlichen. Daraufhin griff der 44-Jährige den Passanten unerwartet an, stieß ihn mit dem Knie und warf ihn zu Boden, wo er auf ihn eintrat. Der Passant wurde leicht verletzt. Der Angreifer, der sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, schlug daraufhin seinen Kopf gegen eine Glasscheibe. Die Polizei nahm ihn fest und brachte ihn nach einer kurzen Behandlung durch den Rettungsdienst in eine psychiatrische Klinik.
Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizeistation Gießen Nord unter der Telefonnummer 0641/7006-3755 zu melden.
Pierre Gath
Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 2871 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 auf 1850. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 auf 2263, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (81,02%) waren Übrige Sachschadensunfälle mit 117.817 Fällen. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Bei den Unfällen gab es insgesamt 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








