69 Fahrerinnen und Fahrer wurden in der Karnevalszeit von der nordhessischen Polizei gestoppt, weil sie alkoholisiert oder berauscht im Straßenverkehr unterwegs waren. Trotz Kontrollen kam es zu Unfällen mit Verletzten.
Alkohol und Drogen am Steuer: Polizei stoppt 69 Fahrerinnen und Fahrer

Kassel (ost)
Nordhessen: Während der Karnevalszeit hat die Polizei in Nordhessen bei Verkehrskontrollen 69 Fahrerinnen und Fahrer gestoppt, die betrunken oder unter Drogeneinfluss unterwegs waren. In 43 Fällen wurden Verfahren wegen Alkohol am Steuer eingeleitet, während 26 Anzeigen gegen Fahrerinnen und Fahrer erstattet wurden, die offensichtlich unter Drogeneinfluss standen. Trotz der zahlreichen und erwarteten Kontrollen kam es zu Verkehrsunfällen aufgrund von Alkohol- und Drogenkonsum: Bei sieben Unfällen mit insgesamt drei Verletzten war Alkohol im Spiel, während zwei Unfälle anscheinend von Fahrern verursacht wurden, die unter Drogeneinfluss standen.
1.646 Fahrzeuge und 1.924 Personen wurden überprüft
Um andere Verkehrsteilnehmer vor den Gefahren durch alkoholisierte und drogenberauschte Fahrerinnen und Fahrer zu schützen, waren auch in diesem Jahr während der Faschingszeit viele Polizistinnen und Polizisten auf den Straßen Nordhessens im Einsatz und stoppten Fahrzeuge entweder im fließenden Verkehr oder an festgelegten Kontrollstellen. Zwischen dem 31.01. und gestern, dem 14.02., wurden insgesamt 1.648 Fahrzeuge und 1.924 Personen hauptsächlich auf ihre Fahrtüchtigkeit überprüft. Dabei wurden 546 Atemalkoholtests und 192 Drogenvortests durchgeführt. Von den 43 alkoholisierten Fahrerinnen und Fahrern müssen 15 eine Ordnungswidrigkeit verantworten. Bei ihnen lag der Alkoholwert unter 1,1 Promille und es traten keine weiteren Ausfallerscheinungen auf. Sie müssen nun mit einem Bußgeld von mindestens 500 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen. Gegen die restlichen 28 wurden Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr oder Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet, da sie mit einem Alkoholwert von mindestens 0,3 Promille angehalten wurden und während der Fahrt alkoholbedingte Ausfallerscheinungen zeigten oder sogar mit mehr als 1,1 Promille erwischt wurden. Ihnen drohen Geldstrafen und ein längerer Entzug der Fahrerlaubnis. Auch die 26 mutmaßlich unter Drogeneinfluss stehenden Fahrerinnen und Fahrer müssen mit Konsequenzen wie Geldbußen oder -strafen sowie Fahrverboten oder dem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen.
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








