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Alkoholisiert vor Polizei geflüchtet: 40-Jähriger festgenommen

Autofahrer versucht rücksichtslos vor Polizei zu flüchten, niemand verletzt. Festnahme wegen verbotenem Kraftfahrzeugrennen, Trunkenheit und Straßenverkehrsgefährdung.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Kassel-Süd:

Ein betrunkener Autofahrer hat in den frühen Morgenstunden des gestrigen Sonntags auf eine rücksichtslose Art und Weise versucht, vor der Polizei zu entkommen. Nur durch Glück wurde niemand verletzt. Der 40-jährige Mann aus Kassel muss sich nun wegen unerlaubten Autorennens, Trunkenheit am Steuer und Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.

Um 4:20 Uhr war eine Streife des Polizeireviers Süd-West in der Straße „Am Auestadion“ unterwegs, als ihnen ein Peugeot 206 auffiel, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Die Polizisten verfolgten das Fahrzeug und sahen, wie es scheinbar unbeeindruckt über die rote Ampel an der Kreuzung Ludwig-Mond-Straße / Frankfurter Straße fuhr, wo glücklicherweise keine anderen Fahrzeuge unterwegs waren. Als die Beamten das Blaulicht einschalteten und den Schriftzug „Stopp Polizei“ zeigten, versuchte der Peugeot-Fahrer mit Geschwindigkeiten von über 80 km/h zu fliehen. Laut den Beamten überfuhr er eine weitere rote Ampel, wobei ein anderer Autofahrer nur durch eine Vollbremsung einen Unfall verhindern konnte. Nach kurzer Zeit erkannte der flüchtige Fahrer jedoch, dass er nicht vor dem Streifenwagen entkommen konnte und fuhr auf den Parkplatz eines Discounters in der Tischbeinstraße. Der 40-Jährige wurde daraufhin verhaftet, ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,4 Promille. Die riskante Flucht des Mannes führte nicht nur zu einer Blutentnahme, sondern auch zur Sicherstellung seines Führerscheins und des Peugeots. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% der Gesamtzahl entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Todesfälle, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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