Ein Einbrecher wurde dank einer aufmerksamen Zeugin festgenommen. Eine 36-Jährige biss eine Polizistin, die daraufhin Verletzungen erlitt.
Allendorf: Einbrecher festgenommen, Polizistin gebissen

Gießen (ost)
Gießen: Festnahme eines Einbrechers – Untersuchungshaft
Aufgrund eines Hinweises einer aufmerksamen Zeugin wurde am frühen Dienstag (22.10.) ein Einbrecher von Polizeibeamten festgenommen. Um 4.30 Uhr hörte eine Anwohnerin der Landmannstraße Glas zerbrechen und entdeckte ein aufgebrochenes Fenster. Sie rief die Polizei an, Beamte der Polizeistation Gießen Süd nahmen kurz darauf in der Nähe einen Mann fest. Der 39-Jährige hatte sich hinter einem Auto versteckt, was den Einsatzkräften jedoch nicht entging. Darüber hinaus war er dabei, ein Fahrradschloss aufzubrechen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass ihm auch ein Taschendiebstahl am Vortag in einer Bar in der Innenstadt zugeschrieben wurde. Der Mann wurde zur Dienststelle gebracht. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Gießen wurde der dringend Tatverdächtige gestern einem Haftrichter am Amtsgericht Gießen vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl gegen den marokkanischen Staatsbürger. Die Beamten brachten den Festgenommenen daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt.
Lollar: Angriff auf Polizistin
Aufgrund von Streitigkeiten war gestern Abend eine Polizeistreife in der Justus-Kilian-Straße im Einsatz. Im Zuge des Einsatzes wurde eine betrunkene 36-Jährige in Gewahrsam genommen. Die Frau wehrte sich dagegen und biss um 19.35 Uhr einer 25-jährigen Polizistin in den Finger. Die Beamtin der Polizeistation Gießen Süd erlitt leichte Verletzungen, konnte jedoch ihren Dienst fortsetzen. Die 36-Jährige wurde zur Dienststelle gebracht. Dort führte ein Arzt eine Blutentnahme durch, die Frau verbrachte die Nacht in einer Gewahrsamszelle der Polizei, um auszunüchtern. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren gegen sie ein.
L3133/Lollar: Golf kippt um
Eine 30-jährige Frau wurde verletzt, als sich ihr VW gestern auf der Landesstraße 3133 überschlug. Die Frau war um 16.05 Uhr von Langgöns in Richtung Holzheim unterwegs. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet sie nach rechts von der Fahrbahn ab, der Golf überschlug sich und kam auf der rechten Seite zum Liegen. Der Rettungsdienst versorgte die Frau, die Landstraße musste für etwa eine Stunde vollständig gesperrt werden. Während der Unfallaufnahme ergab sich der Verdacht, dass die Fahrerin betrunken sein könnte. Ein Arzt führte eine Blutentnahme durch, die Beamten leiteten ein Strafverfahren ein und stellten den Führerschein der Frau aus dem Landkreis Gießen sicher.
Zeugenhinweise zum Unfallhergang nimmt die Polizeistation Gießen Süd unter der Telefonnummer 0641/7006-3555 entgegen.
Allendorf (Lumda): Mehrere Autos beschädigt – Zeugen gesucht
Die Grünberger Polizei ermittelt derzeit eine Serie von beschädigten Autos. Bisher wurden der Polizei vier Fahrzeuge gemeldet, die in der Lindengasse standen und von einem Unbekannten zerkratzt wurden. Der entstandene Schaden beläuft sich auf einen unteren vierstelligen Eurobetrag, ist jedoch noch nicht endgültig festgelegt. Die Sachbeschädigungen wurden zu verschiedenen Zeiten zwischen dem 16.10. und 19.10. begangen, der Hintergrund ist unklar.
Die Ermittler bitten um Hilfe: Wer hat etwas Verdächtiges bemerkt? Wer kann Informationen über den Verursacher der Schäden geben?
Zeugenhinweise nimmt die Polizeistation Grünberg unter der Telefonnummer 06401/91430 entgegen.
Pierre Gath
Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 3858 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 4275 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 im Jahr 2021 auf 723 im Jahr 2022 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 637 auf 569. Von den Verdächtigen waren 571 männlich und 66 weiblich, wobei 266 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 23528 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.858 | 4.275 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 810 | 723 |
| Anzahl der Verdächtigen | 637 | 569 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 571 | 498 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 66 | 71 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 266 | 275 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Taschendiebstählen in Hessen für 2021/2022
Die Taschendiebstahlraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 deutlich an. Im Jahr 2021 wurden 3656 Fälle registriert, wovon 427 gelöst wurden. Es gab insgesamt 399 Verdächtige, darunter 312 Männer und 87 Frauen. 349 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 stieg die Zahl der gemeldeten Fälle auf 5338, wobei 604 Fälle gelöst wurden. Es gab 549 Verdächtige, darunter 464 Männer und 85 Frauen. 468 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Taschendiebstählen in Deutschland mit 37321 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.656 | 5.338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 427 | 604 |
| Anzahl der Verdächtigen | 399 | 549 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 312 | 464 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 85 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 349 | 468 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2021/2022
Die Mordraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 255 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur 243 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 245 auf 224 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 323 auf 308. Von den Verdächtigen waren 275 männlich, 48 weiblich und 137 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 255 | 243 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 245 | 224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 323 | 308 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 275 | 283 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 25 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 137 | 147 |
Quelle: Bundeskriminalamt







