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Allendorf: Einbrüche und Hundebiss, Polizei ermittelt nach zwei Einbrüchen im Gotenweg und einem Hundebiss am Neustädter Platz.

Diebe brachen in Häuser ein und stahlen Wertgegenstände. Hund verletzte Frau und Pekinesen, Polizei sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

Dillenburg (ost)

Wetzlar- Zwei Einbrüche in einer Straße

Zwei Mal haben Diebe zwischen Samstag (12.04.2025) und Sonntag (13.04.2025) im Gotenweg zugeschlagen. In beiden Fällen haben die Täter ein Fenster der Einfamilienhäuser aufgebrochen und sind so in die Häuser eingedrungen. Sie haben alle Räume und Schränke durchsucht. Neben Schmuck und Bargeld haben sie eine unbekannte Anzahl von Wertgegenständen gestohlen. Der entstandene Schaden ist noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Einbruchs aufgenommen und fragt: Haben Sie zwischen 18:15 Uhr und 09:35 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Gotenwegs gesehen? Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Wetzlar unter der Telefonnummer (06441) 918-0 zu melden.

Wetzlar- Hund greift an

Die Wetzlarer Polizei ermittelt derzeit wegen fahrlässiger Körperverletzung und Sachbeschädigung. Am Freitag (11.04.2025) trafen um 10:45 Uhr zwei Hundebesitzer am Neustädter Platz aufeinander. Der American Bully XL einer 20-Jährigen konnte sich losreißen und lief in Richtung einer 53-Jährigen und ihrem Pekinesen, den sie auf dem Arm trug. Der Hund sprang die 53-jährige Frau an, die daraufhin stürzte und sich verletzte. Der American Bully biss den Pekinesen, der in einer Tierklinik behandelt werden musste. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls, insbesondere eine Person mit Kinderwagen, die ebenfalls vom American Bully angegriffen worden sein soll. Hinweise bitte an die Polizeistation in Wetzlar unter der Telefonnummer (06441) 918-0.

Greifenstein-Allendorf: 28-Jähriger versucht zu entkommen

Am Samstagabend (12.04.2025) lieferte sich ein 28-Jähriger eine kurze Verfolgungsjagd mit der Polizei. Die Beamten wurden gegen 22:35 Uhr wegen Lärmbelästigung auf dem Schulgelände der Grundschule Ulmtal in der Bahnhofstraße gerufen. Als die Polizisten ankamen, fuhr ein Audi davon. Sie verfolgten den Wagen durch Allendorf. Kurz darauf hielt der 28-jährige Fahrer seinen A3 an und versuchte zu fliehen. Nach kurzer Verfolgung wurde er von den Ermittlern festgenommen. Der Mann aus einem Ortsteil von Greifenstein stand offensichtlich unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab über 1,2 Promille. Aus dem Fahrzeug roch es stark nach Cannabis. Eine Durchsuchung des Autos förderte mehrere Gramm Cannabis-Blüten zutage. Der Fahrer musste eine Blutprobe abgeben, seinen Führerschein abgeben und eine Wohnungsdurchsuchung über sich ergehen lassen, bei der keine weiteren Betäubungsmittel gefunden wurden. Aufgrund von Schulterschmerzen wurde der 28-Jährige zur weiteren Untersuchung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten.

Kerstin Müller, Pressesprecherin

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle von Einbrüchen gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 275 im Jahr 2022 auf 270 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26.518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22.378 im Jahr 2022 auf 23.101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch relativ konstant bei 19.168 im Jahr 2022 und 19.133 im Jahr 2023. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 2023 17.106 männliche Verdächtige und 2027 weibliche Verdächtige registriert wurden. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Unfälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 117.817 Fällen, was 81,02% ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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