Die Darmstädter Kriminalpolizei sucht Hinweise nach einem Einbruch in Alsbach-Hähnlein. Unbekannte Täter drangen über einen Balkon ein und hinterließen Sachschaden.
Alsbach-Hähnlein: Zeugen nach Wohnungseinbruch gesucht

Alsbach-Hähnlein (ost)
Nach einem Einbruch in ein Gebäude mit mehreren Wohnungen hat die Kriminalpolizei in Darmstadt die Untersuchungen übernommen und sucht nach Zeugen, die Hinweise geben können. Am Freitag (19.12.) zwischen 16 und 18 Uhr gelangten die bisher unbekannten Täter über einen Balkon in die Räumlichkeiten des Hauses in der Marktstraße. Die ungebetenen Gäste durchsuchten dann die Räume nach Wertsachen. Es gibt bisher keine Informationen über das gestohlene Gut. Die Verbrecher verursachten nach ersten Schätzungen einen Sachschaden von mehreren hundert Euro.
Wer hat während des Vorfalls verdächtige Aktivitäten bemerkt?
Einwohner oder Zeugen mit relevanten Informationen werden gebeten, sich mit dem Kommissariat 21/22 in Darmstadt unter der Telefonnummer 06151 / 969 – 0 in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die Mehrheit männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267. Davon waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








