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Alsfeld: Taschendiebstahl in Einkaufsmarkt

Eine 31-jährige Frau wurde in einem Geschäft bestohlen. Die Polizei gibt Tipps zur Vorbeugung von Taschendiebstählen.

Foto: Depositphotos

Vogelsbergkreis (ost)

Diebstahl in Supermarkt

Ein Vorfall ereignete sich am Freitag (06.03.) zwischen 10.30 und 11.30 Uhr, als eine 31-jährige Frau aus Schotten Opfer von Taschendieben wurde. Während sie in einem Geschäft in der „Märzwiese“ einkaufte, stahlen Unbekannte ihre Geldbörse. Der Wert des gestohlenen Gutes beträgt etwa 400 Euro.

Die Polizei empfiehlt: – Lassen Sie Ihre Wertsachen niemals unbeaufsichtigt und tragen Sie Hand- und Umhängetaschen geschlossen vorne am Körper oder klemmen Sie sie unter den Arm. – Taschendiebe sind an ihrem suchenden Blick zu erkennen: Sie vermeiden direkten Augenkontakt mit dem Opfer und suchen eher nach Beute. – Tragen Sie Geldbörsen, Handys usw. eng am Körper, am besten in den verschlossenen Innentaschen Ihrer Kleidung.

Hinweise bitte an die Polizeistation Lauterbach unter der Telefonnummer 06641/971-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.

Einbruch in verlassenes Haus

Alsfeld. Zwischen dem 12. Februar und 11. März gelangten Unbekannte durch Aufhebeln einer Tür in ein leerstehendes Haus in der Hersfelder Straße. Die Täter stahlen einen Spielautomaten und einen Kohleofen aus den Räumlichkeiten. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 100 Euro geschätzt. Hinweise bitte an die Polizeistation Alsfeld unter der Telefonnummer 06631/974-0, jede andere Polizeidienstelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.

Betrug durch falsche Bankangestellte

Lauterbach. Am Mittwoch (11.03.) kontaktierten Trickbetrüger mehrere Bürger im Vogelsbergkreis auf besonders dreiste Weise. Die Opfer wurden von Unbekannten angerufen, die sich als Bankmitarbeiter ausgaben. In geschickten Gesprächen behaupteten die Täter, dass es zu unberechtigten Abbuchungen auf ihren Konten gekommen sei und dass sie deshalb die Bankkarte abholen müssten. Ein 89-jähriger Mann glaubte den Betrügern und übergab seine Bankkarte an eine männliche Person, die kurz nach dem Anruf an seiner Adresse auftauchte. Später stellte er fest, dass er betrogen wurde und die Unbekannten Geld von seinem Konto abgehoben hatten.

Der Abholer wird wie folgt beschrieben: männlich, etwa 25-35 Jahre alt, dunkle kurze Haare, Drei-Tage-Bart, kräftige Statur, graue Jeans, dunkle Steppjacke

Nach aktuellen Informationen wurde der Abholer von einer anderen Person in einem weißen Auto von der Adresse abgeholt.

Tipps von Ihrer Polizei: – Seien Sie skeptisch, wenn sich jemand am Telefon oder an Ihrer Haustür als Bankangestellter ausgibt, den Sie nicht eindeutig identifizieren können. – Legen Sie sofort auf, wenn Ihr Gesprächspartner Geld, Wertgegenstände, PINs, TANs oder Überweisungen von Ihnen verlangt. – Geben Sie niemals vertrauliche Bankdaten telefonisch oder per Nachricht weiter. – Rufen Sie im Zweifelsfall Ihren bekannten Bankmitarbeiter unter der Ihnen bekannten Nummer oder die Polizei unter der 110 an. Achtung: Verwenden Sie nicht die Rückruftaste. Wählen Sie die Ihnen bekannte Nummer neu. – Lassen Sie sich nicht von angezeigten Rufnummern täuschen. Durch sogenanntes Call-ID-Spoofing können Betrüger beliebige Nummern – auch die Ihrer Bank – auf dem Display anzeigen lassen.

Wenn Sie Opfer eines solchen Betrugs geworden sind oder einen entsprechenden Anruf erhalten haben, wenden Sie sich sofort an Ihre Bank und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Zeugen, die Hinweise zu den Vorfällen am Freitag in Lauterbach oder zu verdächtigen Personen und Fahrzeugen machen können, werden gebeten, sich an die Polizeistation Lauterbach unter der Telefonnummer 06641/971-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de zu wenden.

(Marc Leipold)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Hessen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 5338 Fälle von Taschendiebstahl registriert, während es im Jahr 2023 bereits 6038 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 604 auf 649 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 549 auf 574, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Taschendiebstählen in Deutschland mit 39519 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 5.338 6.038
Anzahl der aufgeklärten Fälle 604 649
Anzahl der Verdächtigen 549 574
Anzahl der männlichen Verdächtigen 464 473
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 85 101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 468 495

Quelle: Bundeskriminalamt

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