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Altenstadt: Verfolgungsfahrt endet in Unfall und Festnahme

Eine Streife entdeckte einen Gurtverstoß, woraufhin der Fahrer flüchtete. Nach einem Unfall wurde der 38-Jährige festgenommen und es stellte sich heraus, dass gegen ihn mehrere Haftbefehle vorlagen.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Altenstadt: Verstoß gegen Sicherheitsgurt deckt mehrere Straftaten auf – Festnahme nach Verfolgungsjagd

Ein Opel fiel einer Streife der Polizeistation Büdingen am Donnerstagmorgen (17.09.2026) kurz nach 09:00 Uhr in Altenstadt auf, da der Fahrer nicht angeschnallt war. Als die Polizisten das Fahrzeug kontrollieren wollten, beschleunigte der Fahrer und floh. Die Streife verfolgte den Opel, der über die Bundesstraße 521 bis Bruchköbel und dann zurück nach Altenstadt mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit brachen die Beamten die Verfolgung ab, als der Opel auch innerorts floh. Kurz darauf kam es in der Waldsiedlung an der Ecke Industriestraße / Siemensstraße zu einem Unfall. Der Opel kollidierte mit einem von rechts kommenden Renault Zoe, der dann durch einen Zaun auf ein angrenzendes Grundstück geschleudert wurde. Die Polizisten nahmen den Opel-Fahrer, einen 38-jährigen Mann aus Ranstadt, vorläufig fest, als er zu Fuß vom Unfallort fliehen wollte. Der 60-jährige Renault-Fahrer aus Limeshain wurde bei dem Unfall verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der Opel-Fahrer wurde vor Ort behandelt und es war keine weitere medizinische Versorgung erforderlich. Aufgrund von Hinweisen auf Drogenkonsum wurde eine Blutentnahme durch einen Arzt auf der Polizeistation in Büdingen angeordnet. Ein Gutachter wurde ebenfalls hinzugezogen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten einen Schlagstock und Drogen. Bei der Überprüfung der Person stellten die Polizisten fest, dass mehrere Haftbefehle gegen den 38-Jährigen vorlagen. Die beiden nicht mehr fahrbereiten Autos wurden abgeschleppt. Die Kennzeichen am Opel waren nicht für das Fahrzeug zugelassen und trugen mutmaßlich gefälschte Plaketten. Außerdem besitzt der 38-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis.

Nach Bezahlung der ausstehenden Geldstrafen wurde der Mann wieder freigelassen. Gegen ihn wird nun wegen verschiedener Delikte ermittelt.

Ober-Mörlen: Versuchter Einbruch in Tankstelle

Zwischen Montag (14.09.2026), 21:30 Uhr und Dienstag (15.09.2026), 08:00 Uhr lösten Unbekannte an der Rückseite einer Tankstelle in der Egerländer Straße einen Fensterflügel aus dem Rahmen. Die Täter sind jedoch nicht ins Gebäude eingedrungen und es wurde nichts gestohlen. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Butzbach zu melden (Tel.: 06033 70430).

Tobias Schwarz, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, wovon 723 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 569, darunter 498 Männer, 71 Frauen und 275 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 5206 Fälle, wobei 840 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 598, davon waren 511 männlich, 87 weiblich und 270 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der aufgezeichneten Fälle von 24363 im Jahr 2022 auf 26518 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 im Jahr 2022 auf 7004 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon sind 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 1.164 Fällen oder 0,8% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817 Fälle oder 81,02%. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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