Am frühen Sonntagmorgen kam es zu einer versuchten schweren räuberischen Erpressung in der Altstadt. Zwei Tatverdächtige sind flüchtig.
Altstadt: Versuchte räuberische Erpressung

Frankfurt (ost)
Früh am Sonntagmorgen (03. Mai 2026) ereignete sich ein versuchter schwerer Raubüberfall in der Altstadt. Zwei Verdächtige sind auf der Flucht.
Um 05:30 Uhr waren zwei Männer im Alter von 31 und 36 Jahren am Tiefkai in der Nähe der Alten Brücke und hörten Musik. Dort wurden sie von zwei jungen Männern angesprochen. Diese forderten auf gebrochenem Deutsch die Herausgabe von Bargeld. Als die beiden Opfer dies verweigerten, kam es zu einem lauten Streit. Im Verlauf des Streits zerbrach einer der unbekannten Täter eine Glasflasche und warf sie auf die beiden Männer. Dabei wurde einer der Männer leicht am Arm verletzt. Nachdem die Opfer schließlich vorgaben, die Polizei zu rufen, flüchteten die beiden Verdächtigen und stiegen in einen Linienbus ein.
Die unbekannten Täter können wie folgt beschrieben werden:
männlich, sprachen Farsi (persische Sprache), ca. 16-18 Jahre alt, schlank, ca. 160-165cm groß, kurze schwarze Haare
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die relevante Informationen haben, werden gebeten, sich während der Bürozeiten an die zuständige Dienststelle unter 069 / 755 – 55408 oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 im Jahr 2022 auf 1850 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 auf 2263, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt








