In Bad Vilbel brach ein Brand in einem Mehrfamilienhaus aus. Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen und sitzen nun in Untersuchungshaft.
Alzenau: Brand in Mehrfamilienhaus, Zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Giessen (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Frankfurt und Polizeipräsidium Mittelhessen
Bad Vilbel: Feuer in Wohnhaus – Zwei Verdächtige in Haft
In der Nacht zum Sonntag (19.04.2026) kam es zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der „Alte Frankfurter Straße“ in Bad Vilbel. Zwei türkische Staatsangehörige im Alter von 39 und 41 Jahren stehen unter Verdacht, das Feuer gelegt zu haben. Sie wurden in Alzenau (Bayern) festgenommen und befinden sich nun in Untersuchungshaft wegen versuchten Totschlags und schwerer Brandstiftung.
Nachdem die Polizei gegen 02:15 Uhr informiert wurde, begab sich eine Streife zum Ort des Geschehens, wo die Feuerwehr das Feuer unter Kontrolle bringen und löschen konnte. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich keine Personen in der Wohnung, daher wurde nach aktuellem Kenntnisstand niemand verletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 50.000,- EUR geschätzt.
Die Verdächtigen wurden am Montagnachmittag (20.04.2026) dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Frankfurt am Main vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehle gegen beide Beschuldigte erließ.
Dominik Mies, Oberstaatsanwalt und Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Frankfurt
Tobias Schwarz, Kriminalhauptkommissar und Pressesprecher des Polizeipräsidiums Mittelhessen
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, davon waren 283 männlich und 25 weiblich. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 229, wovon 216 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, wovon 237 männlich und 30 weiblich waren. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








