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Angriff am Busbahnhof Homberg, Polizei sucht Zeugen

Ein Mann wurde am Busbahnhof Homberg angegriffen und verletzt, die Polizei sucht nun Zeugen für den Vorfall.

Foto: Depositphotos

Homberg (ost)

Pressemitteilung der Polizeidirektion Schwalm-Eder vom 13.06.2025:

Homberg/Efze

Vorfallzeit: Samstag, 07.06.2025, um 19:00 Uhr

Am Samstagabend, dem 07.06.2025, ereignete sich gegen 19:00 Uhr in der Wallstraße in Homberg, in der Nähe des Busbahnhofs, eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei 29-jährigen Männern aus Homberg. Einer der Männer wurde dabei verletzt und musste in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.

Laut ersten Ermittlungen der Polizei stieg der spätere Verletzte gegen 19:00 Uhr am Busbahnhof in Homberg aus, um von dort aus zu Fuß nach Hause zu gehen.

Als er sich in der Nähe des Jobcenters befand, wurde er plötzlich vom Tatverdächtigen angegriffen. Dieser schlug ihn mehrmals mit der Faust ins Gesicht und in den Hinterkopf und trat dann auf ihn ein, nachdem er zu Boden gegangen war.

Es wird angegeben, dass die beiden Männer sich kannten.

Nach der Tat flüchtete der Tatverdächtige in unbekannte Richtung.

Der Verletzte verlor kurzzeitig das Bewusstsein und kam erst im Rettungswagen wieder zu sich. Er wurde mit einer gebrochenen Nase und einer Augenverletzung für zwei Tage stationär im Krankenhaus behandelt.

Um den Vorfall aufzuklären, bittet die Polizei in Homberg nun Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Informationen zum Ablauf oder zu weiteren Personen geben können, sich zu melden.

Hinweise werden unter der Telefonnummer 05681-774-0 entgegengenommen.

Yvonne Winter, KHK`in, – Pressesprecherin –

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 308, darunter 283 Männer und 25 Frauen. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 229, wovon 216 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, davon waren 237 Männer und 30 Frauen. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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