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Angriff auf 40-jährige Frau in Fulda

Eine 40-jährige Frau wurde auf dem Nachhauseweg von ihrem Ex-Mann angefahren, geschlagen und bedroht. Der Täter ist auf der Flucht, die Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Fulda (ost)

Am Montagabend (20.04.), gegen 17.30 Uhr, ereignete sich in der Mainstraße eine gefährliche Körperverletzung, ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr sowie eine Bedrohung gegen eine 40-jährige Frau.

Nach den aktuellen Informationen befand sich die 40-jährige Frau, eine türkische Staatsangehörige, auf dem Heimweg, als sie von ihrem 35-jährigen Ex-Mann, ebenfalls türkischer Staatsangehöriger, mit seinem Auto angefahren wurde, was dazu führte, dass sie stürzte. Während die Frau am Boden lag, schlug der Mann mehrmals auf sie ein und bedrohte sie.

Mehrere Zeugen beobachteten den Vorfall und alarmierten die Polizei. Die 40-jährige Frau aus Fulda wurde mit verschiedenen Frakturen und Hautabschürfungen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht – ihr Leben ist derzeit nicht in Gefahr.

Der Täter, ein 35-jähriger Mann, flüchtete zunächst mit dem Auto vom Tatort, parkte in der Nähe und ist seitdem auf der Flucht. Die genauen Umstände des Vorfalls sind derzeit noch unklar und werden im Rahmen der laufenden Untersuchungen ermittelt.

Die Ermittler bitten die Öffentlichkeit um Unterstützung und Hinweise zum Aufenthaltsort des Mannes. Hinweise können unter der Telefonnummer 0661-105-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle gemeldet werden.

Die Staatsanwaltschaft Fulda und das Polizeipräsidium Osthessen haben die Ermittlungen gegen den 35-Jährigen eingeleitet.

Weitere Informationen erhalten Sie von der Staatsanwaltschaft in Fulda.

Andreas Hellmich,

Staatsanwaltschaft Fulda, Pressesprecher, Tel. 0661 / 924-2703

Steffen Heil,

Polizeipräsidium Osthessen, Pressesprecher, 0661/105-1099

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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