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Angriff mit Pfefferpistole in Frankfurt-Bornheim

Unbekannte setzten eine Pfefferpistole gegen drei junge Männer ein, die nun Zeugen suchen.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Während eines versuchten Raubüberfalls in der Nacht (23. auf 24. Mai 2026) setzten Unbekannte eine Pfefferpistole gegen drei junge Männer ein. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Die drei jungen Männer, im Alter von 18 und 19 Jahren, saßen gegen 02:00 Uhr auf einer Bank im Günthersburgpark. Sie wurden bereits von den beiden späteren Tätern auf ihren Fahrrädern beobachtet. Einer der Unbekannten soll die Männer nach Tabak gefragt haben. Die Angesprochenen lehnten jedoch ab und verließen den Park. Die beiden Unbekannten sollen sie daraufhin auf ihren Fahrrädern verfolgt haben und in der Comeniusstraße eingeholt haben. Die Verfolger forderten die Herausgabe von Wertsachen, was die Männer verweigerten. Daraufhin zielte einer der Täter mit einer Pfefferpistole auf die Männer und schoss. Die Männer erlitten dadurch Augenreizungen und flüchteten vor den Unbekannten. Die Täter werden wie folgt beschrieben:

Person 1: männlich, mitteleuropäisches Aussehen, 17-18 Jahre alt, normale Statur, ca. 180 cm groß, blonde lockige Haare, trug ein schwarzes Oberteil der Marke „Under Amor“, eine schwarze Hose und schwarze Schuhe, hatte ein Mountainbike-Pedelec dabei

Person 2: männlich, dunklerer Hauttyp, 14-15 Jahre alt, schlanke Statur, ca. 160 cm groß, trug schwarze Kleidung, eine schwarze Kapuze, eine Gucci-Kappe, eine Umhängetasche, führte ein schwarzes Damenrad und eine Pfefferpistole mit sich

Personen, die Informationen zur Tat oder den Tätern haben, werden gebeten, sich telefonisch bei der örtlichen Polizeidienststelle (6. Polizeirevier) unter der Rufnummer 069 / 755 – 10600 oder bei einer anderen Dienststelle zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 auf 1850. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 auf 2263, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.871 3.217
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.785 1.850
Anzahl der Verdächtigen 2.173 2.263
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.974 2.046
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 199 217
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.077 1.179

Quelle: Bundeskriminalamt

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