Ein 18-Jähriger wurde am Bahnhof von Unbekannten attackiert und verletzt, die Täter sind auf der Flucht.
Angriff mit Pfefferspray in Groß-Gerau

Groß-Gerau (ost)
Am Mittwochnachmittag, den 06.08., wurde ein junger Mann im Alter von 18 Jahren am Bahnhof in der Sudetenstraße von zwei Unbekannten angegriffen. Einer der Angreifer benutzte eine Reizstoffpistole, vermutlich mit Pfefferspray, um ihm ins Gesicht zu schießen. Der 18-Jährige erlitt Verletzungen im Gesicht sowie Reizungen der Augen und Nasenschleimhäute. Zur Vorsicht wurde er ins Krankenhaus gebracht. Ein anderer junger Mann, der während des Angriffs neben dem 18-Jährigen stand, blieb unverletzt. Die beiden Angreifer flüchteten dann in einem weißen 1er BMW vom Tatort. Die Untersuchungen zu den Hintergründen des Angriffs dauern an.
Ein Flüchtiger ist ungefähr 1,82 Meter groß, hellhäutig und hat einen orangefarbenen Bart sowie eine Glatze. Er trug braune Jeans, ein schwarzes T-Shirt und hatte eine grüne Tasche bei sich. Sein Begleiter ist 25 bis 30 Jahre alt, ungefähr gleich groß, mit schwarzen Haaren, grauer Jogginghose und einem schwarzen T-Shirt. Laut Zeugenaussagen soll er ein südländisches Aussehen haben.
Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Hinweise werden gebeten an die Polizeistation Groß-Gerau unter der Rufnummer 06152/1750.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, davon waren 283 männlich und 25 weiblich. 147 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 229, von denen 216 gelöst wurden. Es gab insgesamt 267 Verdächtige, davon waren 237 männlich und 30 weiblich. 130 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








