Gestern Abend kam es zu einem Angriff auf eine Person der queeren Community. Die Polizei sucht dringend Zeugen.
Angriff mit queerfeindlichem Hintergrund in Frankfurt-Innenstadt

Frankfurt (ost)
(bo) Am gestrigen Abend (14. August 2026) ereignete sich in der Innenstadt ein Angriff gegen die queere Community. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Nach den neuesten Informationen befand sich eine 42-jährige Person aus der queeren Community zusammen mit einer anderen Person gegen 21:15 Uhr in der Seilerstraße / Klapperfeldstraße. Hinter ihnen befand sich eine Gruppe von drei Männern, von denen die 42-Jährige beleidigt wurde. Sie fragte die Männer, wer sie beleidigt hatte. Einer der Verdächtigen antwortete darauf. Kurz darauf wurde sie von einem zweiten Verdächtigen mit einer Dose gegen den Kiefer geschlagen. Danach flüchteten die beiden Männer zu Fuß.
Die beiden Verdächtigen können wie folgt beschrieben werden:
VT1: männlich, etwa 20 Jahre alt, trug eine dunkle Mütze und kurze dunkle Hose
VT2: männlich, etwa 20 Jahre alt, dunkelblonde lockige Haare, trug ein schwarzes T-Shirt und eine lange schwarze Hose
Zeugen, die Informationen zu den Tätern haben, werden gebeten, sich mit dem 1. Polizeirevier unter 069 / 755 – 10100 oder einer anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen bei 237 und die der weiblichen Verdächtigen bei 30 lag. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 147 auf 130. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








