Ein 30-Jähriger wurde von drei Männern angegriffen und bestohlen. Die Täter entkamen mit dem gestohlenen Handy.
Angriffe und Diebstähle in Wiesbaden

Wiesbaden (ost)
1. Ein 30-jähriger Mann wurde in den Reisinger-Anlagen angegriffen – ein Verdächtiger wurde festgenommen, Wiesbaden-Mitte, Bahnhofstraße, Mittwoch, 16.09.2026, 16:20 Uhr
(kq)Am Mittwochnachmittag wurde ein 30-Jähriger in den Reisinger-Anlagen von drei Männern angegriffen und ausgeraubt.
Um 16:20 Uhr sprachen die drei Personen den Mann an. Es kam zu einer Auseinandersetzung, bei der die Täter auf den 30-jährigen Mann einschlugen und eintraten. Außerdem wurde sein Handy gestohlen. Danach flüchteten die drei Männer mit Fahrrädern in Richtung Geschwister-Stock-Platz.
Im Zuge der folgenden polizeilichen Ermittlungen konnte einer der Verdächtigen identifiziert und von einer Polizeistreife festgenommen werden.
Die beiden noch unbekannten Männer wurden als etwa 25 bis 30 Jahre alt, etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß und schlank beschrieben. Einer trug einen schwarzen Jogginganzug mit weißen Details. Der andere war mit einem schwarzen Oberteil und einer grauen Hose bekleidet.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.
2. Jugendliche versucht, einem 14-Jährigen das Handy zu entreißen, Wiesbaden-Mitte, Luxemburgplatz, Mittwoch, 16.09.2026, 17:40 Uhr
(kq)Am Mittwochnachmittag versuchte eine unbekannte Jugendliche am Luxemburgplatz, einem 14-Jährigen das Handy zu entreißen.
Um 17:40 Uhr versuchte die Unbekannte mehrmals, das Handy aus der Hand des 14-Jährigen zu reißen. Als dies nicht gelang, flüchtete sie zu Fuß in Richtung Oranienstraße. Der Geschädigte blieb unverletzt.
Die Täterin wurde als etwa 14 Jahre alt und etwa 1,70 Meter groß beschrieben. Sie hatte blonde Haare und trug ein Langarmshirt sowie eine Hose. Außerdem trug sie eine weiße Plastiktüte bei sich.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zur Täterin machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.
3. Portemonnaie aus Rucksack gestohlen,
Wiesbaden-Biebrich, Äppelallee, Mittwoch, 16.09.2026, 16:50 Uhr
(kq)Am Mittwochnachmittag wurde einer 41-Jährigen in einem Schuhgeschäft in der Äppelallee das Portemonnaie aus dem Rucksack gestohlen.
Um 16:50 Uhr nutzten zwei unbekannte Frauen die Unaufmerksamkeit der Geschädigten aus, öffneten ihren Rucksack und stahlen ein rot-schwarzes Portemonnaie.
Die beiden Täterinnen wurden als etwa 20 bis 25 Jahre alt und etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß beschrieben. Eine der Frauen hatte schulterlange, lockige Haare. Die andere trug eine Brille und hatte eine Tüte bei sich.
Die Polizei empfiehlt, Wertsachen möglichst körpernah und in verschlossenen Innentaschen zu tragen. Rucksäcke und Handtaschen sollten insbesondere in Geschäften oder bei größerem Gedränge stets geschlossen und im Blick behalten werden. Geldbörsen oder Mobiltelefone sollten nicht unbeaufsichtigt in leicht zugänglichen Außentaschen aufbewahrt werden.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zu den Täterinnen machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.
4. Schaufensterscheibe beschädigt,
Wiesbaden-Mitte, Kirchgasse, Mittwoch, 16.09.2026, 09:50 Uhr
(kq)Am Mittwochvormittag beschädigten unbekannte Täter die Glasscheibe eines Mobilfunkgeschäfts in der Kirchgasse.
Um 09:50 Uhr schlugen die Täter mit einem unbekannten Gegenstand gegen die Scheibe und beschädigten sie. Danach flüchteten sie in unbekannte Richtung.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.
5. Ein 49-Jähriger unter Drogeneinfluss auf einem E-Scooter unterwegs, Wiesbaden-Südost, Friedrich-Ebert-Allee, Mittwoch, 16.09.2026, 17:00 Uhr
(kq)Am Mittwochnachmittag kontrollierte die Polizei in der Friedrich-Ebert-Allee einen 49-jährigen E-Scooter-Fahrer.
Bei der Verkehrskontrolle ergaben sich Hinweise auf einen möglichen Drogenkonsum. Der Mann gab den vorherigen Konsum von Amphetamin und THC zu. Außerdem hatte der E-Scooter keinen gültigen Versicherungsschutz.
Gegen den 49-jährigen Mann wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder freigelassen.
6. Versuchter Einbruch in einen Kindergarten,
Wiesbaden-Schierstein, Heinrich-Zille-Straße, Mittwoch, 16.09.2026, 08:00 Uhr
(kq)Am Mittwochmorgen wurde ein versuchter Einbruch in einen Kindergarten in der Heinrich-Zille-Straße entdeckt.
Unbekannte Täter versuchten gewaltsam, über mehrere Fenster in das Gebäude einzudringen. Dabei wurde ein Fenster erheblich beschädigt. Die Täter gelangten nach bisherigen Erkenntnissen nicht in die Räumlichkeiten.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle von Einbrüchen registriert, wobei 723 Fälle gelöst werden konnten. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer und 71 Frauen. 275 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Einbrüche auf 5206 Fälle, wobei 840 Fälle aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 598, wobei 511 Männer und 87 Frauen darunter waren. 270 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle registriert, wovon 22.378 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 19.168, darunter 17.079 männliche Verdächtige und 2.089 weibliche Verdächtige. 6.494 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 26.518, wovon 23.101 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 nahezu konstant, wobei 17.106 männliche Verdächtige und 2.027 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. 7.004 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








