Drei Unbekannte machten sich am frühen Donnerstagmorgen mit einem VW Polo davon. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen.
Auto gestohlen: Zeugensuche in Hanau

Hanau und Main-Kinzig-Kreis (ost)
1. Autodiebe flüchten mit VW Polo: Zeugen gesucht! – Hanau
(fg) In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, zwischen 0.15 Uhr und 0.20 Uhr, entkamen drei Unbekannte in einem VW Polo mit FB-Kennzeichen, was zur Einleitung von Ermittlungen durch die Kriminalpolizei und zur Suche nach Zeugen führte. Der Besitzer berichtet, dass er in seinem Fahrzeug in der Brüder-Grimm-Straße (Hausnummern in den 30ern) saß, als die Unbekannten plötzlich die Tür öffneten. Einer von ihnen zog ihn heraus und befahl ihm, wegzusehen. Kurz darauf flüchtete das Trio in Richtung Friedrich-Ebert-Anlage. Der 39-Jährige blieb unverletzt. Ein Täter war etwa 30 Jahre alt, 1,75 Meter bis 1,80 Meter groß, hatte einen Schnurrbart und trug ein hellblaues Hemd. Seine Komplizen waren ebenfalls um die 30 Jahre alt. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Hinweise zum Verbleib des Autos geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 bei der Kriminalpolizei zu melden.
2. Einbrecher überrascht Bewohnerin – Hanau
(me) Am Donnerstagmorgen drang ein Dieb auf unbekannte Weise in ein Wohnhaus in der Günderodestraße (Hausnummern im einstelligen Bereich) ein und durchsuchte es nach Wertgegenständen. Gegen 3 Uhr wurde die Bewohnerin durch das Licht einer Taschenlampe geweckt. Kurz darauf hörte sie den Knall einer Tür, die zufiel. Offensichtlich war der Einbrecher auf die schlafende Dame gestoßen, als er nach wertvollen Gegenständen suchte, und er ergriff die Flucht. Es ist derzeit nicht bekannt, ob er etwas gestohlen hat. Die Kriminalpolizei in Hanau ist unter der Telefonnummer 06181 100-123 für Hinweise erreichbar.
3. Untersuchung wegen sexueller Belästigung: Fahndung nach Radfahrer – Hanau
(fg) Nach einem Vorfall sexueller Belästigung in der Martin-Luther-Anlage (Hausnummern im einstelligen Bereich) ermittelt die Kriminalpolizei und sucht nach einem unbekannten Radfahrer mit einer Beschreibung. Der Täter näherte sich der Hanauerin am Mittwochmorgen gegen 6.25 Uhr in der Grünanlage auf einem grauen Fahrrad. Er hielt sie fest, zog ihr Oberteil herunter und berührte sie im Brustbereich. Danach flüchtete er; dabei drehte er sich noch einmal um, äußerte unverständliche Worte und lachte. Der Unbekannte war etwa 35 Jahre alt, 1,70 Meter bis 1,80 Meter groß, hatte einen schwarzen Dreitagebart und ein ovales Gesicht. Er trug eine schwarze Kappe, ein dunkles Hemd und kurze Hosen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 bei der Kriminalpolizei zu melden.
4. Wem gehört das blaue Gravelbike? – Hanau
(me) Wem gehört das blaue Gravelbike? Diese Frage stellt sich derzeit die Polizei in Hanau, die nach dem Besitzer des hochwertigen „Cube“-Fahrrads sucht. Die Beamten entdeckten das Rad in der Nacht zum Donnerstag während eines Polizeieinsatzes in der August-Schärttner-Straße und nahmen es zur Sicherung in Besitz. Die Polizei ermittelt nun und bittet den Besitzer des Fahrrads, sich mit dem Revier in Hanau unter der Nummer 06181 100-120 in Verbindung zu setzen.
5. Ford Transit Spiegel beschädigt: Wer hat etwas gesehen? – Hanau
(me) Die Ordnungshüter in Hanau ermitteln derzeit wegen des Verdachts der Sachbeschädigung, nachdem ein Unbekannter am Mittwochnachmittag den Außenspiegel eines Ford Transit beschädigt hatte. Zwischen 15.15 Uhr und 17.15 Uhr kam es in der Straße „Alter Kahler Weg“ zu der Tat. Der Schaden am weißen Fahrzeug mit HU-Kennzeichen wird auf etwa 1.500 Euro geschätzt. Die Beamten bitten Zeugen, die in diesen zwei Stunden etwas Verdächtiges beobachtet oder gehört haben, sich unter der Rufnummer 06181 100-120 auf der Wache zu melden.
6. Fahrer und Auto nach Verdacht auf Fahrerflucht gesucht – Hanau
(me) Am Mittwochnachmittag kam es auf der Hauptstraße zu einem Zusammenstoß zwischen einem Fahrzeug und einem Linienbus, bei dem ein Schaden von etwa 3.000 Euro entstand. Nach den Ermittlungen fuhren die beiden Beteiligten in entgegengesetzte Richtungen, als der Fahrer eines weißen Autos plötzlich von seiner Spur abkam und mit dem Bus kollidierte. Nach einer kurzen Diskussion fuhr der Autofahrer, etwa 45 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß, muskulös und mit einem weiß-grünen Kurzarmhemd und kurzen Hosen bekleidet, in unbekannte Richtung davon. Die Polizei sucht nun Zeugen des Unfalls, der sich gegen 17.45 Uhr ereignete. Hinweisgeber wenden sich bitte an das Polizeirevier in Hanau (06181 100-120).
7. Nach Diebstahl einer Handtasche aus dem Auto: Polizei sucht Zeugen – Hanau
(me) Etwa 60 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß, schlank, kurze graue Haare, T-Shirt, helle kurze Hose: Die Polizei sucht nach einem Mann mit dieser Beschreibung, der am Mittwochmorgen eine Handtasche gestohlen hatte. Kurz vor halb 10 Uhr packte eine Kundin ihre Einkäufe und ihre Tasche in den Kofferraum ihres grauen Honda und setzte sich auf den Fahrersitz. In diesem Moment soll der Beschriebene den Kofferraum geöffnet und die Handtasche mit Inhalt gestohlen haben. Mit seiner Beute im Wert von etwa 500 Euro fuhr er dann auf einem Fahrrad in unbekannte Richtung davon. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich auf der Wache des Hanauer Polizeireviers unter der 06181 100-120 zu melden.
8. Sperrmüll offenbar angezündet – Zeugen gesucht! – Maintal
(fg) In Hochstadt geriet am Mittwochabend abgestellter Sperrmüll im Maulbeerweg (Hausnummern in den 30ern) in Brand, wodurch auch ein geparkter Kia und ein weiteres Fahrzeug beschädigt wurden. Die Kriminalpolizei geht von einer vorsätzlichen Tat aus und sucht nach Zeugen. Anwohner berichteten unabhängig voneinander, dass es vor dem Feuer gegen 23.40 Uhr zu zwei Knallgeräuschen gekommen sei. Auf einem angrenzenden Spielplatz wurde auch ein Mülleimer in Brand gesetzt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt. Hinweise zum Brandgeschehen werden unter der Rufnummer 06181 100-123 bei der Kriminalpolizei entgegengenommen.
9. Zeugenaufruf nach Autobahn 66 Unfall: Fahrbahn vorübergehend gesperrt – Bad Orb / Wächtersbach
(me) Nach einem Verkehrsunfall am Donnerstagmorgen auf der Autobahn 66 in Richtung Fulda sucht die Polizei nach Zeugen. Der Fahrer eines VW-Transporters verlor im Bereich einer Baustelle aus unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug und landete im Graben neben der Autobahn. Der Fahrer wurde zur Überprüfung möglicher Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Fahrbahn musste zur Bergung des verunglückten Fahrzeugs vorübergehend gesperrt werden. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiautobahnstation Südosthessen (06181 9010-0) in Verbindung zu setzen.
Offenbach, 16.07.2026, Pressestelle, Felix Geis
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in der Region Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle von Einbrüchen registriert, wobei 723 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 569, darunter 498 männliche und 71 weibliche Verdächtige. 275 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbruchsfälle auf 5206, wobei 840 Fälle geklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 598, wobei 511 männliche und 87 weibliche Verdächtige gezählt wurden. 270 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Autodiebstählen in Hessen für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme. Im Jahr 2022 wurden 1075 Fälle registriert, wovon 506 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 446 Verdächtige, davon 414 Männer und 32 Frauen. 183 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 1118, wobei nur 405 Fälle aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 453 ähnlich, wobei 415 Männer, 38 Frauen und 201 nicht-deutsche Verdächtige verzeichnet wurden. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.075 | 1.118 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 506 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 446 | 453 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 414 | 415 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 32 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 183 | 201 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Hessen für 2022/2023
Die Fahrraddiebstahlraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 15.523 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 14.987 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 1.570 im Jahr 2022 auf 1.643 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 1.132 im Jahr 2022 auf 1.079 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 1.084 männlich und 48 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 1.012 männliche und 67 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 522 im Jahr 2022 auf 575 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Fahrraddiebstählen in Deutschland mit 62.036 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 15.523 | 14.987 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.643 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.132 | 1.079 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.084 | 1.012 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 67 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 522 | 575 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 (13,43%) auf Unfälle mit Personenschaden und 6.914 (4,75%) auf schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machen 1.164 (0,8%) aus, während 117.817 (81,02%) als übrige Sachschadensunfälle kategorisiert sind. Innerorts ereigneten sich 14.839 (10,2%) Unfälle, außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








