Die Polizei hat einen 28-jährigen Mann wegen räuberischer Erpressung und Waffenverstoßes festgenommen. Er zwang einen 25-Jährigen mit einer Schusswaffe, seinen Fiat Ducato herauszugeben.
Auto gewaltsam erbeutet: 28-Jähriger festgenommen

Rödermark (ost)
Nach Berichterstattung über ein anscheinend gewaltsam erlangtes Fahrzeug in Ober-Roden und unmittelbar eingeleitete Fahndungsmaßnahmen wurde am Dienstagabend ein 28-jähriger Tatverdächtiger schnell von der Polizei vorläufig festgenommen. Es wird nun unter anderem wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.
Nach bisherigen Informationen soll der Mann kurz nach 19.30 Uhr einem 25-Jährigen in der Max-Planck-Straße aufgelauert haben, als dieser seinen braunen Fiat Ducato am Straßenrand abgestellt hatte. Der Verdächtige soll dann die Aushändigung des Fahrzeugschlüssels verlangt und zur Unterstützung seiner Forderung eine schwarze Schusswaffe gezeigt haben. Mit dem erhaltenen Schlüssel fuhr er dann mit dem Transporter weg.
Im Rahmen der Fahndung entdeckten Polizeibeamte das Fahrzeug kurz darauf im Bereich Rödermarkring/Senefelderstraße im fließenden Verkehr. Das Auto wurde gestoppt und der 28-Jährige festgenommen. Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte in seiner Jacke eine Softair-Waffe und Pfefferspray. Beide Gegenstände wurden beschlagnahmt.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen und dem Motiv des Mannes dauern derzeit an. Der Tatverdächtige wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen; über seinen weiteren Verbleib wird noch entschieden.
Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Offenbach unter der Rufnummer 069 8098-1234 zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Räuberieraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 im Jahr 2022 auf 1850 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 im Jahr 2022 auf 2263 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 1974 Männer und 199 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2046 Männer und 217 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 1077 im Jahr 2022 auf 1179 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt








