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Autobahn 3: Fahrzeugbrand führt zu Großeinsatz

Ein brennender Pick-up Truck verursachte eine Vollsperrung der A 3, niemand wurde verletzt. Der Schaden liegt im hohen fünfstelligen Bereich.

Foto: Unsplash

Frankfurt (ost)

Am Dienstagmittag, den 15. Juli 2025, verlangte ein brennender Pick-up Truck ein großes Aufgebot von Polizei und Feuerwehr sowie die Vollsperrung der Autobahn 3. Zum Glück wurde niemand verletzt.

Um die 12:30 Uhr fuhr der 43-jährige Fahrer des Pick-up Trucks auf der A 3 in Richtung Köln, als er in der Nähe der Anschlussstelle Kelsterbach Rauch aus Lüftung und Motorraum bemerkte.

Er steuerte das Fahrzeug auf den Seitenstreifen unterhalb der Rollbrücke-Ost und verließ es. Innerhalb kurzer Zeit stand der Truck in Flammen, außerdem explodierte der eingebaute Gastank. Der Fahrer blieb unverletzt.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste der Verkehr in beide Richtungen der A 3 gesperrt und später umgeleitet werden. Auch der nahe gelegene Flughafen wurde über die eingeschränkte Sicht informiert.

Die Feuerwehr löschte den Brand, aber durch die starke Hitze wurde der Fahrbahnbelag und die Tunneldecke beschädigt, weshalb ein Gutachter hinzugezogen wurde.

Die Vollsperrung in Richtung Würzburg wurde bereits nach etwa 40 Minuten aufgehoben, während die Fahrtrichtung Köln noch eine weitere Stunde lang voll gesperrt blieb, bis zumindest die linke Spur wieder freigegeben wurde.

Die Ermittlung der Brandursache obliegt nun der Kriminalpolizei.

Nach Prüfung wurde die Brückenkonstruktion auch für den Flugzeugverkehr wieder freigegeben.

Ein Gesamtschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. Der Totalschaden an dem erst vor wenigen Monaten zugelassenen Pick-up Truck beläuft sich auf einen hohen fünfstelligen Betrag.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% der Gesamtzahl entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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