Behörden führten Kontrolle durch, 57 Fahrzeuge und 89 Personen überprüft, zahlreiche Verstöße festgestellt, Maßnahmen ergriffen
Autobahn 3 / Rodgau: Verstöße bei Kontrolle des gewerblichen Verkehrs

Autobahn 3 / Rodgau (ost)
Mängel an Fahrzeugen, unsicher befestigte Ladung, Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten oder technische Manipulationen an Kontrollgeräten stellen im gewerblichen Personen- und Güterverkehr erhebliche Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer dar. Besonders übermüdete Fahrer, überladene Fahrzeuge oder unzureichend gesicherte Ladung können zu schweren Verkehrsunfällen mit schwerwiegenden Folgen führen.
Vor diesem Hintergrund führen die zuständigen Behörden regelmäßig gemeinsame Kontrollen durch. Das Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften im gewerblichen Personen- und Güterverkehr zu überwachen, Verkehrsverstöße konsequent zu ahnden und die Sicherheit auf den Straßen nachhaltig zu verbessern.
Am Dienstag fand erneut eine solche Kontrollaktion auf der Tank- und Rastanlage Weiskirchen Nord statt. Während der Maßnahmen überprüften die Einsatzkräfte von Polizei, Zoll und BALM (Bundesamt für Logistik und Mobilität) insgesamt 57 Fahrzeuge und 89 Personen. Kontrolliert wurden 37 Lastkraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen, sieben Lastkraftwagen unter 3,5 Tonnen, vier Busse und neun PKW.
Die Kontrollen führten zur Feststellung zahlreicher Verstöße. Es wurden 16 Verstöße gegen die Sozialvorschriften im Straßenverkehr festgestellt. Darüber hinaus stellten die Kontrollkräfte sechs Verstöße gegen die Ladungssicherungsvorschriften, sechs Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung, fünf zollrechtliche Verstöße, vier Geschwindigkeitsverstöße und drei Verstöße gegen das Güterkraftverkehrsgesetz fest. Es gab auch zwei Überladungen, zwei Fahrzeugmängel, zwei Aufenthaltsermittlungen, einen Fall illegalen Aufenthalts und eine Manipulation an einem digitalen Kontrollgerät.
Die festgestellten Verstöße führten zu verschiedenen Maßnahmen. Insgesamt wurden sechs Verwarnungen ausgesprochen und Sicherheitsleistungen in Höhe von etwa 23.000 Euro erhoben. Darüber hinaus wurden mehrere Anzeigen wegen steuerlicher Verstöße erstellt.
In acht Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt. Die Gründe hierfür waren zwei unsichere Ladungssicherungen, eine Manipulation am digitalen Kontrollgerät, zwei Überladungen, ein Fahrzeug mit mangelhafter Bereifung sowie zwei Busse aufgrund technischer Mängel oder nicht eingehaltener Ruhezeiten der Fahrer. Bei den Bussen wurden eine mangelhafte Rückwärtsfahreinrichtung und unzureichende Ruhezeiten der Fahrer festgestellt.
Die beteiligten Behörden sehen die Ergebnisse der Kontrollaktion als Bestätigung für die Notwendigkeit regelmäßiger und behördenübergreifender Kontrollen im gewerblichen Personen- und Güterverkehr an und werden auch zukünftig gezielte Überprüfungen durchführen.
Quelle: Presseportal








