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Autobahn 45 / Dreieck Seligenstadt: Zahlreiche Verstöße bei LKW-Kontrollen festgestellt

Spezialisten überprüften am Autobahndreieck Seligenstadt 42 Fahrzeuge. Verstöße führten zu Sicherheitsleistungen von über 2.900 Euro und Verwarnungen in Höhe von 90 Euro.

Der angehaltene Baustoff-LKW während der Kontrolle.
Foto: Presseportal.de

Autobahn 45 / Dreieck Seligenstadt (ost)

(lei) Spezialisten der Verkehrsinspektion führten am Montagvormittag gezielte Kontrollen durch, um die Verkehrssicherheit im gewerblichen Güterverkehr am Autobahndreieck Seligenstadt an der A 45 zu erhöhen. Zwischen 9 und 13 Uhr lag der Fokus insbesondere auf Kleintransportern und Lastkraftwagen.

Insgesamt wurden 42 Fahrzeuge einer kombinierten Fahrzeug- und Personenkontrolle unterzogen. Zusätzlich wurden Verwiegungen durchgeführt, um mögliche Überladungen festzustellen.

Bei den Überprüfungen wurden mehrere Verstöße festgestellt:

Im Rahmen der Maßnahmen wurden Sicherheitsleistungen in Höhe von über 2.900 Euro erhoben. Diese Geldbeträge werden insbesondere von ausländischen Fahrern vor Ort einbehalten, um zukünftige Bußgeldverfahren abzusichern. Zusätzlich wurden Verwarnungen in Höhe von 90 Euro ausgesprochen.

Besonders auffällig war ein LKW aus Norddeutschland, der Baustoffe transportierte und eine Überladung von etwa 60 Prozent aufwies – anstelle der erlaubten 7,5 Tonnen zeigte die Waage etwa 12 Tonnen an. Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine sofortige Gewichtsreduzierung angeordnet. Überladung stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, da zu schwere Fahrzeuge den Bremsweg verlängern, die Lenkfähigkeit beeinträchtigen und im Extremfall zu technischen Defekten wie Reifenplatzern oder Achsbrüchen führen können.

Bildquelle: Polizeipräsidium Südosthessen

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Unfälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 1.164 Fälle, was 0,8% entspricht. Übrige Sachschadensunfälle machten den größten Anteil mit 117.817 Fällen aus, was 81,02% entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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