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Autobahn 7: Alleinunfall mit Personenschaden

Ein 63-jähriger Fahrer verunfallte mit seinem Mini Cooper auf der Autobahn 7 bei Fulda. Trotz Sachschaden von 30.000 Euro blieb er nicht lebensbedrohlich verletzt.

Foto: Depositphotos

Landkreis Fulda (ost)

Am Donnerstag (30.04.) gegen 18 Uhr ereignete sich auf der Autobahn 7, bei Kilometer 554,5 in Richtung Fulda, ein Alleinunfall eines Pkws. Das Fahrzeug war zuvor aus unbekannten Gründen von der Fahrbahn abgekommen und kam beschädigt im Seitengraben zum Stehen.

Unfallablauf:

Ein 63-jähriger männlicher Fahrer aus dem Kreis Fulda war alleine in seinem Auto (Mini Cooper) auf dem rechten Fahrstreifen der A7 in Richtung Fulda unterwegs, von Hünfeld kommend. Etwa 1200 Meter vor dem Rastplatz „Hummelskopf“ kam der Fahrer aus unbekannten Gründen von der Fahrbahn ab. Er überquerte zunächst den Standstreifen, dann den angrenzenden Grünstreifen. Anschließend prallte das Auto gegen die Leitplanke, streifte ein Verkehrsschild und wurde schließlich nach etwa 40 Metern in den Seitengraben geleitet. Dort kam das Fahrzeug stark beschädigt auf allen vier Rädern zum Stehen. Der Fahrer konnte sich selbst aus dem Auto befreien.

Aufgrund von Meldungen anderer Verkehrsteilnehmer wurden eine Streife der Polizeiautobahnstation Petersberg, zwei Rettungswagen, ein Feuerwehrfahrzeug aus Fulda und der Rettungshubschrauber Christoph 28 mit an Bord befindlichem Notarzt zur Unfallstelle geschickt.

Die Südfahrbahn der A7 in Richtung Fulda musste aufgrund der Hubschrauberlandung vorübergehend durch die Polizei vollständig gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen aufgrund von Staus führte. Eine entsprechende Warnmeldung wurde im Radio ausgestrahlt, jedoch war aufgrund der Kürze der Sperrung keine Umleitung erforderlich.

Der Fahrer wurde nach der Erstversorgung durch einen Rettungswagen nicht lebensbedrohlich verletzt und in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht.

Ein Abschleppdienst barg und schleppte das beschädigte Auto ab. Die Bergungsarbeiten wurden von der Polizeiautobahnstation Petersberg bis zum Abschluss gegen 19.45 Uhr begleitet.

Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.

Erstellt: Polizeiautobahnstation Petersberg – Döll, Polizeioberkommissar

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon endeten 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle, bei denen berauschende Mittel im Spiel waren, wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (81,02%) endeten mit nur Sachschaden. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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