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Autobahn A5: Vollsperrung nach Verfolgungsfahrt

Eine Verfolgungsfahrt auf der A5 führte zu einer Vollsperrung zwischen Friedberg und Ober-Mörlen, nachdem ein Fahrer sich der Kontrolle durch die Polizei entzog.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

A5/Ober-Mörlen: Straßensperrung nach Verfolgungsjagd – Festnahme

Um etwa 14.25 Uhr begann eine Verfolgungsjagd auf der Autobahn 5. Ein verdeckter Streifenwagen des Polizeipräsidiums Mittelhessen wollte ein Auto kontrollieren, das in Richtung Frankfurt zwischen Friedberg und Bad Homburg fuhr. Trotz des Einsatzes von Stoppsticks und Pfefferspray gelang es den Beamten nicht, den Fahrer daran zu hindern, der Kontrolle zu entkommen. Er floh in Richtung Frankfurt. Die verdeckte Streife nahm die Verfolgung auf und forderte Verstärkung an. Während der Verfolgung änderte der Flüchtige seine Fahrtrichtung und setzte seine Flucht über die A 5, nun in Richtung Kassel, fort. Die Beamten stoppten das Fahrzeug schließlich kurz vor der Anschlussstelle Ober-Mörlen.

Während des Vorfalls kam es zu einem Zusammenstoß zwischen dem verfolgten Fahrzeug und dem verdeckten Fahrzeug. Der Fahrer des Fluchtfahrzeugs wurde verletzt, der Rettungsdienst brachte ihn ins Krankenhaus. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden keine Polizeibeamten verletzt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Aufgrund des Vorfalls war die Autobahn 5 zwischen den Anschlussstellen Friedberg und Ober-Mörlen bis 15.35 Uhr voll gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Zur Unfallaufnahme wurde aus Neutralitätsgründen eine unbeteiligte Dienststelle beauftragt. Die Hintergründe des Vorfalls und warum der Fahrer vor der verdeckten Streife floh, sind derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Aufgrund der laufenden Ermittlungen sind derzeit keine weiteren Informationen verfügbar.

Pierre Gath, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.164 Fällen oder 0,8% vertreten. Die meisten Unfälle (81,02%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 117.817. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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