Polizeikräfte stellen 62 Verstöße fest, Bußgeld und Fahrverbot drohen bei zu geringem Sicherheitsabstand auf der Autobahn.
Autobahnkontrollen in Darmstadt: 21 Meter Abstand bei 197 km/h

Darmstadt (ost)
Am 29. Februar 2024 führten Polizeikräfte der Verkehrsinspektion Südhessen Abstandskontrollen auf der Autobahn 5 zwischen der Anschlussstelle Langen-Mörfelden und Darmstadt durch. Innerhalb von nur einer halben Stunde wurden insgesamt 62 Verstöße festgestellt, die jeweils mit einem Bußgeld von mindestens 75 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet werden.
Ein Sicherheitsabstand wird unterschritten, wenn er um mehr als die Hälfte des halben Tachowertes (5/10 und weniger) beträgt.
Vierzehn Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer müssen mit einem Fahrverbot rechnen, da sie den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug nicht eingehalten hatten. Eine solche Unterschreitung liegt vor, wenn der Abstand nur 3/10 des halben Tachowertes oder weniger beträgt. Bei der Kontrolle Ende Februar traf dies auf 23% der festgestellten Verstöße zu.
Der unrühmliche Spitzenreiter war ein Fahrer aus dem Raum Frankfurt, der bei einer Geschwindigkeit von 197 km/h lediglich einen Abstand von 21 Metern zum vorausfahrenden Auto einhielt. Ihm drohen nun 2 Punkte in Flensburg, mindestens 240 Euro Bußgeld und ein Monat ohne Führerschein.
Zu hohe Geschwindigkeiten und zu geringer Abstand sind Hauptursachen für schwere und teilweise tödliche Verkehrsunfälle. Die Kontrollen werden daher auch zukünftig fortgesetzt.
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2022 zeigt insgesamt 136.931 Unfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Unfälle aus, was 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 110.168, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 80,46% entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle, was 65,83% aller Unfälle ausmacht. Außerorts (ohne Autobahnen) gab es 32.117 Unfälle, was 23,45% entspricht, und auf Autobahnen wurden 14.678 Unfälle registriert, was 10,72% aller Unfälle ausmacht. Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








