Ein 27-jähriger Autofahrer beschädigte unter Alkohol- und Drogeneinfluss mehrere geparkte Autos. Ein aufmerksamer Zeuge verhinderte die Weiterfahrt und informierte die Polizei.
Autofahrer beschädigt mehrere Autos in Gießen

Giessen (ost)
Möglicherweise unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen hat ein 27-jähriger Autofahrer am Freitagabend (21.8.) mehrere geparkte Fahrzeuge in Gießen beschädigt. Ein aufmerksamer Zeuge griff ein, verhinderte die Weiterfahrt und informierte die Polizei.
Um 21.25 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Polizeileitstelle ein. Nach den Berichten der Zeugen war ein Fahrer eines Mercedes bei fehlgeschlagenen Parkmanövern gegen drei in der Menzelstraße geparkte Autos, zwei VW und einen Seat, gestoßen. Anschließend versuchte der Unfallverursacher offenbar, sich vom Unfallort zu entfernen. Ein Zeuge ging zu dem Mercedes-Fahrer, nahm ihm den Schlüssel ab und verhinderte so eine Weiterfahrt und Flucht des Autofahrers. Kurz darauf trafen Streifenpolizisten ein und nahmen den Gießener widerstandslos fest. Es bestand schnell der Verdacht, dass der Mann unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stehen könnte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,15 Promille. Der Festgenommene wurde zur Dienststelle gebracht. Dort führte ein Arzt eine Blutentnahme durch. Auf dem Weg dorthin trat der Mann nach den Polizisten und versuchte, sie durch Kopfstöße zu verletzen. In der Dienststelle stürzte der Betrunkene und verletzte sich dabei leicht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 27-Jährige freigelassen. Die Einsatzkräfte blieben unverletzt. Der verursachte Gesamtschaden wird auf 18.000 Euro geschätzt. Der Mann wird nun strafrechtlich verfolgt.
Weitere Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Gießen Nord unter der Telefonnummer 0641/7006-3755 zu melden.
Pierre Gath, Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








