Ein 41-jähriger Autofahrer wurde nach unsicherer Fahrweise auf der Autobahn 5 festgenommen. Er stand unter Drogen- und Alkoholeinfluss und war nicht versichert.
Autofahrer festgenommen in Weiterstadt

Weiterstadt (ost)
Ein 41-jähriger Fahrer wurde am Donnerstag (1.10.) nach seiner Festnahme auf der Autobahn 5 bei Weiterstadt in mehreren strafrechtlichen Ermittlungsverfahren, darunter wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Trunkenheit am Steuer, angeklagt.
Um 12 Uhr informierte eine Autofahrerin in Nordhessen die Polizei über einen anderen Fahrer auf der A44 zwischen der Anschlussstelle Kassel-Bad Wilhelmshöhe und dem Kreuz Kassel-West, der aufgrund seiner unsicheren Fahrweise gemeldet wurde. Sie verlor jedoch das Fahrzeug aus den Augen.
Nach weiteren Berichten konnten Polizeistreifen schließlich das Fahrzeug einholen und ihm über die A49 bis zur A5 in Südhessen folgen. Um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden, wurde der Verkehr hinter den nachfolgenden Streifen verlangsamt. Ein Polizeihubschrauber war ebenfalls im Einsatz. Gegen 14 Uhr hielt das Fahrzeug schließlich an der Rastanlage Gräfenhausen an, woraufhin die Festnahme erfolgte. Körperliche Anzeichen deuteten darauf hin, dass der Fahrer möglicherweise unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol stand. Darüber hinaus war das Fahrzeug nicht versichert. Zur Blutentnahme wurde er zur Wache gebracht, wo er sich gegen die polizeilichen Maßnahmen wehrte.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 22.378 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 19.168 Verdächtige, darunter 17.079 Männer, 2.089 Frauen und 6.494 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 26.518, wobei 23.101 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 fast gleich, wobei 17.106 Männer, 2.027 Frauen und 7.004 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1.164 Fälle, was 0,8% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 188, die Schwerverletzten 3.537 und die Leichtverletzten 21.704.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








