Unbekannte versuchen vergeblich Eingangstür aufzuhebeln, Schaden von circa 1.500 EUR entstanden.
Bad Camberg: Einbruch in Gewerbeobjekt in Weilburg

Limburg (ost)
Polizeiberichte für den Kreis Limburg-Weilburg
1. Einbruchsversuch gescheitert,
Weilburg, Mauerstraße, Donnerstag, 27.06.2024, 18:00 Uhr bis Freitag, 28.06.2024, 07:00 Uhr
Letzte Woche versuchten Unbekannte, in ein Geschäftsgebäude in Weilburg einzubrechen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag näherten sich die Täter einer Schnellreinigung in der Mauerstraße. Dort versuchten sie vergeblich, die Eingangstür aufzubrechen. Als dies fehlschlug, gaben sie ihr Vorhaben auf und verschwanden in unbekannte Richtung. An der Tür entstand ein Schaden von etwa 1.500 EUR. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Hinweise unter der Rufnummer 06431/ 9140-0.
2. Körperverletzung nach Streit,
Limburg-Staffel, Schulstraße, Sonntag, 30.06.2024, 15:15 Uhr
Am Sonntagnachmittag hat in Staffel ein Radfahrer einen Autofahrer während eines Streits geschlagen. Die beiden Männer gerieten gegen 15:15 Uhr in der Schulstraße aneinander. Der 35-Jährige fuhr die Straße mit seinem Auto entlang, als ein Radfahrer knapp vor ihm die Fahrbahn überquerte. Nachdem er gehupt hatte, zeigte der Radfahrer den Mittelfinger und beleidigte den Autofahrer. Daraufhin stieg der 35-Jährige aus dem Fahrzeug aus und es kam zu einem Streit mit dem unbekannten Radfahrer, der den Autofahrer dann mit der Faust ins Gesicht schlug und verletzte. Anschließend fuhr der Radfahrer weg. Er wurde als etwa 25 Jahre alt, „südländisch“ aussehend, mit kurzem Vollbart und einer Sonnenbrille beschrieben. Hinweise erbittet die Limburger Polizei unter der Rufnummer 06431/ 9140-0.
3. Mit Fantasiekennzeichen auf der B 49 unterwegs,
Merenberg, Bundesstraße 49, Sonntag, 30.06.2024, 12:00 Uhr
Am Sonntagmittag blieb ein Mann mit einem Auto auf der B 49 liegen, da ihm der Sprit ausging. Das Fahrzeug hatte falsche Kennzeichen. Der 71-Jährige hatte den Ford in Frankenberg an der Eder als Schrottwagen gekauft und mit Fantasiekennzeichen versehen. Ohne Versicherung und Zulassung fuhr er dann in Richtung Limburg, bis er bei Merenberg auf der B 42 liegenblieb. Eine Streife kontrollierte Fahrzeug und Fahrer und deckte diverse Straftaten auf. Der 71-Jährige besaß keine Fahrerlaubnis, stand unter Alkoholeinfluss, fuhr ohne Versicherung, hatte keine Kfz-Steuer bezahlt und beging Kennzeichenmissbrauch. Er wird nun strafrechtlich belangt.
4. Flucht vor der Polizei mit E-Scooter,
Hadamar, Gymnasiumstraße, Samstag, 29.06.2024, 22:00 Uhr
Zwei junge Männer flüchteten am Samstagabend mit einem unversicherten Elektroscooter, konnten jedoch schnell gestoppt werden. Eine Polizeistreife bemerkte den mit zwei Personen besetzten E-Scooter in der Gymnasiumstraße. Da kein Versicherungsaufkleber sichtbar war, sollte das Fahrzeug angehalten werden. Der 18-Jährige am Lenker versuchte, vor dem Streifenwagen zu fliehen, wurde aber kurz nach der Nepomukbrücke gestoppt. Da der E-Scooter nicht versichert war, leiteten die Beamten ein Strafverfahren ein und stellten das Fahrzeug sicher.
Autobahnpolizei
1. Auto brennt auf der A 3,
Hünfelden, Bundesautobahn 3, Freitag, 28.06.2024, 16:30 Uhr
Am Freitagnachmittag geriet auf der A 3 bei Hünfelden ein Auto in Brand. Während südlich von Wiesbaden ein Lkw mit Speiseöl brannte, meldete die Autobahnpolizei gegen 16:30 Uhr ein weiteres brennendes Fahrzeug auf der Autobahn. Etwa drei Kilometer vor der Tank- und Rastanlage Bad Camberg in Richtung Frankfurt qualmte ein Pkw stark aus dem Motorraum. Der Fahrer hielt das Auto an und stellte es auf dem Standstreifen ab. Kurz darauf stand das Fahrzeug in Flammen. Für die Löscharbeiten wurden der rechte und mittlere Fahrstreifen gesperrt. Nach Abschluss der Löscharbeiten sicherte die Autobahnpolizei das ausgebrannte Fahrzeug bis zum Eintreffen des Abschleppdienstes. Der Standstreifen war kurz nach 18 Uhr wieder frei. Im Gegensatz zum Brand des Lkw weiter südlich, wo die Fahrbahn erst am Samstagmorgen freigegeben werden konnte, da sich Glutnester immer wieder entzündeten und von der Feuerwehr gelöscht werden mussten.
2. Zwei Verletzte nach Unfall auf der A 3,
Brechen, Bundesautobahn 3, Freitag, 28.06.2024, 16:35 Uhr
Am Freitagnachmittag wurden bei einem Unfall auf der A 3 bei Brechen zwei Personen verletzt. Ein 45-Jähriger fuhr mit einem VW Passat in Richtung Frankfurt auf der A 3. Bei Brechen verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte zweimal gegen die Mittelschutzplanke. Die Kollisionen waren so heftig, dass alle Airbags auslösten und der VW schwer beschädigt wurde. Der Fahrer und seine 73-jährige Beifahrerin wurden verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei überwachte die Abschleppung des VW und schätzt den Sachschaden auf etwa 40.000 EUR.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 an, wobei im Jahr 2021 3858 Fälle registriert wurden und im Jahr 2022 4275 Fälle. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 auf 723 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 637 auf 569, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 571 auf 498 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 66 auf 71 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 266 auf 275. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 23528 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.858 | 4.275 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 810 | 723 |
| Anzahl der Verdächtigen | 637 | 569 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 571 | 498 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 66 | 71 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 266 | 275 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% der Gesamtanzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168, was 80,46% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








