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Bad Camberg: Falsche Bankarbeiter erbeuten Geld

Am Donnerstag um 13:30 Uhr fiel eine Frau aus Schlangenbad Betrügern zum Opfer, die sich als Bankmitarbeiter ausgaben und sie um mehrere tausend Euro brachten.

Foto: Depositphotos

Bad Schwalbach (ost)

1. Kriminelle Bankangestellte erbeuten Geld, Schlangenbad, Donnerstag, 29.01.2026, 13:30 Uhr

(Sc) Am Donnerstag um 13:30 Uhr wurde eine Bewohnerin aus Schlangenbad Opfer von falschen Bankangestellten. Die Gauner gaben sich am Telefon als Mitarbeiter der Bank aus, täuschten falsche Abbuchungen auf ihrem Konto vor und erschlichen sich so Kontodaten sowie die PIN. Ein weiterer Bankmitarbeiter würde sie kontaktieren, um die Bankkarte abzuholen und zu sperren. Auf diese Weise konnten die Betrüger mehrere tausend Euro vom Konto der Dame abheben. Der Abholer, der gegen 13:30 Uhr vor ihrem Haus in der Straße „Unterer Trift“ auftauchte, wird beschrieben als: männlich, schwarze kurze Haare, schwarzer Anzug, ca. 165-170 Zentimeter groß, europäisches Aussehen. Er sprach akzentfrei und nannte sich „Herr Jacobi“. Hinweise werden von der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer: (0611) 345 – 0 entgegengenommen. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang: Seien Sie stets skeptisch und hinterfragen Sie solche Situationen. Weder Bankmitarbeiter noch die Polizei werden Sie am Telefon nach Ihren Zugangsdaten fragen.

2. Autodiebe stehlen Porsche aus Garage,

Eltville-Erbach, Im Klemenacker, Mittwoch, 28.01.2026, 13:15 Uhr bis Donnerstag, 29.01.2026, 07:45 Uhr

(Sc) In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag entwendeten Unbekannte einen grauen Porsche Macan GTS aus der Garage eines Einfamilienhauses. Die Diebe betraten die Garage des Wohnhauses in der Straße „Im Klemenacker“ und konnten den Porsche im Wert von ca. 80.000 Euro auf unbekannte Weise stehlen. Es liegen bisher keine Hinweise auf die Täter vor. Die Polizei in Eltville nimmt Hinweise unter der Telefonnummer (06123) 9090 – 0 entgegen.

3. Einbruchsversuch an Terrassentür gescheitert,

Eltville, Nikolausstraße, Donnerstag, 29.01.2026, 15 Uhr

(Sc) Unbekannte scheiterten am Donnerstag bei dem Versuch, in ein Einfamilienhaus in der Nikolausstraße einzubrechen. Die Diebe versuchten die Terrassentür des Einfamilienhauses aufzuhebeln, scheiterten jedoch. Anschließend flüchteten sie unerkannt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro an der Tür. Hinweise nimmt die Polizei in Eltville unter der Telefonnummer (06123) 9090 – 0 entgegen.

4. Verletzte bei Unfall nach missglücktem Ausweichmanöver, Bad Camberg, Limburger Straße / Lahnstraße, Donnerstag, 29.01.2026, 22:45 Uhr

(Sc) Am späten Donnerstagabend um 22:45 Uhr wich ein Autofahrer in Bad Camberg einer Katze aus und geriet dabei von der Straße ab. Ein 18-jähriger Fahranfänger in seinem 3er BMW bog von der Lahnstraße auf die Limburger Straße ab und musste einer Katze ausweichen, die die Straße überquerte. Dabei geriet der junge Mann von der Straße ab und prallte gegen eine Mauer und ein Straßenschild. Bei dem Unfall wurden sowohl er als auch seine 20-jährige Mitfahrerin verletzt. Sie wurden zur weiteren Untersuchung in ein Limburger Krankenhaus gebracht. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 25.000 Euro.

5. Zu schnell fahrender Gefahrgut-LKW gestoppt, Niedernhausen, Autobahn 3 Richtung Frankfurt, Parkplatz Theißtal, Donnerstag, 29.01.2026, 12:30 Uhr

(Sc) Am Donnerstag fiel der Schwerlastkontrollgruppe der Autobahnpolizei Wiesbaden ein ausländischer Gefahrgut-LKW auf, der trotz Verbots überholte und zu schnell fuhr. Das Team der Autobahnpolizei Wiesbaden kontrollierte den belgischen LKW mit einem Gefahrgut-Container aufgrund des unerlaubten Überholens auf dem Parkplatz Theißtal an der Autobahn A3 bei Niedernhausen. Der 23-jährige belgische LKW-Fahrer und der LKW mit belgischer Zulassung wurden einer gründlichen Kontrolle unterzogen. Dabei stellten die Beamten fest, dass der Fahrer die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit für LKW nicht einhielt und bei den derzeitigen schlechten Wetterbedingungen um 37 km/h überschritt. Der Belgier musste eine Geldstrafe von 1.185 Euro als Sicherheitsleistung zahlen und durfte dann seine Fahrt fortsetzen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb relativ konstant, mit 569 Verdächtigen im Jahr 2022 und 598 Verdächtigen im Jahr 2023. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 498 im Jahr 2022 und 511 im Jahr 2023 männlich waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% der Gesamtzahl ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% der Gesamtzahl ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Verkehrstote, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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