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Bad Endbach-Schlierbach: Betrunken Unfall verursacht

Ein 25-Jähriger verursachte betrunken einen Verkehrsunfall und leistete danach Widerstand gegen die Festnahme.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Bad Endbach-Schlierbach: Trunkenheitsunfall verursacht, danach Widerstand geleistet

In der Nacht von Montag auf Dienstag (4. August) verursachte ein 25-Jähriger vermutlich unter dem Einfluss von Alkohol einen Verkehrsunfall. Bei den polizeilichen Maßnahmen widersetzte er sich seiner Festnahme und leistete Widerstand.

Der 25-Jährige fuhr mit seinem Audi auf der Schlierbacher Straße in Richtung Hartenrod. Bei Hausnummer 61 kam er kurz nach 2 Uhr von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem geparkten VW. Durch den Aufprall wurde der VW gegen ein Wohnhaus geschleudert. Am Audi brach die vordere linke Achse ab und die Airbags lösten aus. Eine Zeugin half dem Fahrer aus dem Fahrzeug. An beiden Fahrzeugen und dem Wohnhaus entstand erheblicher Sachschaden, den die Polizei auf etwa 38.000 Euro schätzt. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der 25-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass er offensichtlich Alkohol konsumiert hatte. Er verweigerte einen Atemalkoholtest. Die Streife wollte ihn zur Dienststelle nach Biedenkopf bringen. Dabei zeigte sich der 25-Jährige unkooperativ, versuchte sich loszureißen und wegzulaufen. Er widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen und leistete Widerstand. Erst der Einsatz von Pfefferspray ermöglichte es den Beamten, den Mann festzunehmen. Dabei erlitten sowohl der 25-Jährige als auch die beiden Polizisten leichte Verletzungen. Nach einer Blutentnahme, die ein hinzugezogener Arzt durchführte, wurde der Fahrer aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Nun erwartet ihn ein Strafverfahren.

Alisa Jockel

Pressevertreterin

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 117.817 Fällen, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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