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Bad Hersfeld: Drogenkontrollen im Straßenverkehr

Gezielte Kontrollen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Polizeipräsidium Osthessen. 27 Verdachtsfälle von Alkohol- und Drogenkonsum, 3 Fahrer ohne Fahrerlaubnis.

Foto: Depositphotos

Osthessen (ost)

Rauschmittel im Verkehr – „DiS“-Kontrolltage im Polizeipräsidium Osthessen

Bad Hersfeld. Der Gebrauch von Alkohol und Betäubungsmitteln beeinträchtigt die Reaktionsfähigkeit, die Konzentration und die Wahrnehmung – alles entscheidende Faktoren für sicheres Fahren. Schon geringe Mengen können die Fahrtüchtigkeit stark beeinträchtigen und zu schwerwiegenden Unfällen führen.

Neben der Gefahr schwerer und tödlicher Unfälle kann das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss auch andere weitreichende Konsequenzen für die Betroffenen haben: Von Geldstrafen, Punkten in Flensburg, dem vorübergehenden oder dauerhaften Entzug der Fahrerlaubnis, einem drohenden Strafverfahren bis hin zu Schadensersatzansprüchen oder der Zahlung von Schmerzensgeld – die Auswirkungen sind vielfältig, sogar der Verlust des eigenen Arbeitsplatzes kann bei Fehlverhalten drohen.

Aus diesem Grund wurden in Osthessen im Zeitraum vom 22. bis 28. Juli 2025 gezielte mobile und stationäre Kontrollen zur Bekämpfung von Drogen – aber auch Alkohol – im Straßenverkehr durchgeführt. Das Ziel der Aktion war es, die Verkehrssicherheit zu steigern und potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und zu unterbinden.

Insgesamt wurden während der „DiS“-Kontrolltage 411 Fahrzeuge überprüft. Dabei ergaben sich in 27 Fällen konkrete Verdachtsmomente bezüglich des Konsums von Alkohol- und Betäubungsmitteln bei den Fahrern. Die Folgen waren unter anderem die Untersagung der Weiterfahrt, eine Blutentnahme sowie die Einleitung eines entsprechenden Ermittlungsverfahrens. Zudem müssen sich drei Fahrzeugführer wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

Um die Unfallzahlen zu reduzieren und die Bevölkerung vor Gefahren zu warnen, wird die Polizei in Osthessen auch weiterhin ihren Schwerpunkt auf das Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ legen und regelmäßig Kontrollen in allen drei osthessischen Landkreisen durchführen. (ML)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der registrierten Fälle von 24363 im Jahr 2022 auf 26518 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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