Unbekannte hebelten die Tür einer Bar auf und stahlen Bargeld, Shishas und Tabak im Wert eines hohen vierstelligen Eurobetrags. Polizei warnt vor Trickbetrügern, die sich als Bankmitarbeiter ausgeben.
Bad Hersfeld: Einbruch in Bar

Hersfeld-Rotenburg (ost)
Einbruch in Bar
Bad Hersfeld. Unbekannte brachen am Freitag (08.11.) zwischen 0.30 Uhr und 11.40 Uhr die Tür auf der Rückseite einer Bar in der Breitenstraße auf. Sie durchsuchten die Räumlichkeiten, stahlen Bargeld, mehrere Shishas und Tabakstangen im Wert von mehreren tausend Euro. Zudem beschädigten sie Teile des Mobiliars. Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 8.000 Euro geschätzt. Bitte Hinweise an die Polizeistation Bad Hersfeld unter Telefon 06621/932-0, an jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.
Ihre Polizei warnt vor Anrufen falscher Bankmitarbeiter
Bad Hersfeld. Sie werden angerufen, und Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus. Die Kriminellen versuchen unter verschiedenen Vorwänden – betrügerische Kontobewegungen, Auslandsüberweisungen, Einrichtung von Online-Transaktionen usw. – an Ihre Bankdaten zu gelangen. Mit den gestohlenen Daten können die falschen Bankmitarbeiter Kosten verursachen, die Sie tragen müssen. Oft handelt es sich um beträchtliche Summen.
Am Freitag (08.11.) gegen 15.20 Uhr wurde auch einer älteren Dame in der Wehneberger Straße Ähnliches widerfahren. Sie erhielt einen Anruf von Betrügern mit der Rufnummer ihrer Hausbank. Der falsche Bankmitarbeiter überzeugte sie davon, dass ihr Konto gehackt wurde und sie neue Zugangsdaten benötige. Sie erhielt eine E-Mail, in der sie mehrere TAN bestätigte. Erst danach bemerkte die Frau, dass unberechtigte Abbuchungen in Höhe von etwa 10.000 Euro von ihrem Konto vorgenommen wurden.
In diesem Kontext warnt Ihre Polizei:
Trickbetrug ist vielfältig.
Die Täter passen ihre Methoden an die Ängste der potenziellen Opfer an und dringen in deren persönlichen Lebensbereich ein. Lange Telefonate mit den Tätern während des Betrugs verhindern den Kontakt mit vertrauten Personen. Dadurch bleibt der Betrug bestehen, und Opfer sind bereit, hohe Geldbeträge zu zahlen. Konsequenzen wie Rückzug aus der Gesellschaft und Scham bieten Trickbetrügern eine Plattform. Sprechen Sie offen über das Erlebte, denn jeder kann Opfer werden. Zögern Sie nicht, die Polizei zu informieren, wenn Sie einen Betrug vermuten. Informationen zu Trickbetrug finden Sie auf der Website www.senioren-sind-auf-zack.de
Kim Leubecher
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 auf 4224. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 im Jahr 2022 auf 2828 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 1806 Männer, 847 Frauen und 851 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 1918, die weiblichen Verdächtigen auf 910 und die nicht-deutschen Verdächtigen auf 915. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 9.798 | 10.106 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.961 | 4.224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.653 | 2.828 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.806 | 1.918 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 847 | 910 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 851 | 915 |
Quelle: Bundeskriminalamt








