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Bad Hersfeld: Fahrzeugbrand auf der A7

Ein Lkw mit Anhänger geriet in Brand. Der Fahrer blieb unverletzt, die Autobahn war für Stunden gesperrt.

Foto: Unsplash

Knüllwald (ost)

Am Dienstag (05.08.), gegen 2.10 Uhr, brach auf der Bundesautobahn A7 zwischen den Anschlussstellen Bad Hersfeld-West und Homberg/ Efze ein Feuer aus, vermutlich aufgrund eines technischen Defekts, an einem Lastwagen mit Anhänger. Das Feuer griff auf die gesamte Fahrzeugkombination und die Ladung über. Der 57-jährige Fahrer aus Thüringen konnte sich aus dem Fahrzeug retten und blieb unverletzt.

Die Feuerwehr Homberg/ Efze konnte das Feuer löschen. Während der Löscharbeiten musste die Ladung des Lastwagens entfernt werden, da sich dort Glutnester bildeten, die ein Wiederaufflammen des Feuers begünstigen könnten.

Die Autobahn musste für etwa fünf Stunden voll gesperrt werden, um die Löscharbeiten, Reinigung und Bergung durchzuführen. Um 8 Uhr wurde der linke Fahrstreifen wieder freigegeben. Die Reinigungsarbeiten an den beiden anderen Fahrstreifen werden voraussichtlich den gesamten Vormittag dauern.

Appell an die Verkehrsteilnehmer

Leider bildeten viele Lastwagenfahrer keine ordnungsgemäße Rettungsgasse im Stau. Der dritte Fahrstreifen wurde oft von den Fahrzeugen blockiert. Dadurch kamen die Einsatzkräfte der Autobahnmeisterei und des Abschleppdienstes mit erheblicher Verzögerung am Einsatzort an.

Daher appellieren wir als Polizei Osthessen: Bitte halten Sie immer Wege für Einsatz- und Rettungskräfte frei und bilden Sie eine Rettungsgasse! Auf diese Weise ermöglichen Sie den Einsatzfahrzeugen eine ungehinderte Durchfahrt, was dazu beiträgt, dass Verletzte schnellstmöglich versorgt werden und Behinderungen jeglicher Art schnell beseitigt werden können.

Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen gemeldet, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% ausmacht. In innerorts gelegenen Ortslagen gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) wurden 7.577 Unfälle gemeldet (5,21%) und auf Autobahnen ereigneten sich 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, Schwerverletzte wurden 3.537 Personen gemeldet und 21.704 Personen wurden leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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