Polizei sensibilisiert
Bad Hersfeld: Kennzeichen gestohlen – Falsche Polizeibeamte erbeuten Goldbarren

Hersfeld-Rotenburg (ost)
Kennzeichen entwendet
Heringen. In der Nacht zum Mittwoch (07.02.) haben Unbekannte das hintere amtliche Kennzeichen HEF-PR 273 eines silbernen Skoda Fabia gestohlen. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befand sich das Auto auf dem Abstellplatz einer Werkstatt in der Lengerser Straße. Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Hersfeld unter Telefon 06621/932-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de
Betrügerische Polizeibeamte erbeuten Goldbarren – Polizei sensibilisiert
Hersfeld-Rotenburg. “Hier spricht die Polizei! In Ihrer Nachbarschaft wurde eingebrochen. Schließen Sie sofort Ihre Türen und Fenster und lassen Sie Ihre Rollläden herunter. Momentan suchen wir noch nach Tätern.”
Es gibt bereits viele Menschen in Osthessen, die solche Anrufe von sogenannten falschen Polizeibeamten kennen. Glücklicherweise haben sie den Betrug frühzeitig erkannt und das Telefonat sofort beendet. Einem 87-jährigen Mann aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg erging es jedoch anders. Er hat den Betrügern geglaubt, die vorgaben, seine Vermögenswerte vorübergehend auf einer Polizeidienststelle sichern zu wollen, um sie vor flüchtigen Einbrechern zu schützen. Gutgläubig übergab er mehrere Goldbarren an einen ihm unbekannten, vermeintlichen Polizisten. Von den Tätern und dem gestohlenen Gut fehlt nun jede Spur – sie sind bedauerlicherweise nie an einer Dienststelle angekommen. Die tatsächliche Kriminalpolizei in Bad Hersfeld hat nun die Ermittlungen aufgenommen.
Um andere Bürger vor solchen Taten zu schützen, sensibilisiert die Polizei in Osthessen:
Falsche Polizisten nutzen immer wieder technische Hilfsmittel, um auf dem Display des Angerufenen die Rufnummer einer örtlichen Polizeidienststelle erscheinen zu lassen. Dann geht alles sehr schnell: Die Betrüger stellen sich als vermeintliche Polizisten vor, die in der Nachbarschaft des Angerufenen Einbrecher festgenommen haben. Dabei haben sie Hinweise auf Vermögenswerte des potentiellen Opfers erhalten, weshalb sie nun um dessen Sicherheit und Vermögenswerte besorgt sind. Weitere Täter sind auf der Flucht, daher ist eine schnelle und gemeinsame Vorgehensweise mit dem Gesprächspartner erforderlich. Die einzige sinnvolle Lösung für das vermeintliche Problem besteht darin, die Vermögenswerte sicher auf einer Polizeistation zu verwahren und sie nach einigen Tagen ohne Bedenken mit den voraussichtlichen Festnahmen wieder abholen zu können. Das Problem dabei ist: Die Polizei sorgt zwar für Sicherheit, nimmt jedoch keine Wertgegenstände, Geld oder Goldbarren von Bürgern entgegen!
Die Täter passen ihre Vorgehensweise beim Trickbetrug immer wieder an die Ängste der potentiellen Opfer an und greifen damit deren persönlichen Lebensbereich an. Durch anhaltende Telefonate mit den Tätern während des Betrugs wird der Kontakt zu nahestehenden Personen verhindert. Dadurch bleibt der Betrug bestehen und die Opfer sind bereit, hohe Geldbeträge zu zahlen. Deshalb:
Folgen wie sozialer Rückzug und Schamgefühle bieten Trickbetrügern eine Plattform. Sprechen Sie offen über das Geschehene, jeder kann zum Opfer werden. Zögern Sie nicht, die Polizei zu informieren, wenn Sie den Verdacht eines Betrugs haben. Regionale Informationen zum Trickbetrug finden Sie auf der Internetseite www.ppoh.polizei.hessen.de.
Sandra Suski, Pressesprecherin
Kontakt:
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








