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Bad Hersfeld: PKW-Unfall auf der A4 mit Verletzten

Fahrzeugführerin schläft am Steuer ein. Fünf Personen verletzt, darunter ein schwer verletzter 3-jähriger Junge. Großer Sachschaden und umfangreiche Rettungsmaßnahmen.

Foto: Depositphotos

Fulda (ost)

Autounfall auf der A4 mit Verletzten, Fahrerin schläft am Steuer ein

Am Sonntag, dem 22.02.2026, gegen 07.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A4, in Richtung Westen, im Baustellenbereich zwischen den Anschlussstellen Friedewald und Bad Hersfeld ein Verkehrsunfall mit fünf verletzten Personen.

Eine 35-jährige französische Fahrerin fuhr mit ihrem Auto auf der rechten Fahrspur. Nach bisherigen Informationen geriet das Fahrzeug aus bisher unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab und durchbrach die beginnende Leitplanke. Das Auto überschlug sich und landete auf dem Dach.

Die fünf Familienmitglieder konnten das stark beschädigte Fahrzeug eigenständig verlassen. Der 64-jährige Großvater, die Mutter sowie die 6 und 15 Jahre alten Söhne erlitten leichte Verletzungen. Der 3-jährige Sohn wurde schwer verletzt und mit dem alarmierten Rettungshubschrauber ins Klinikum Fulda geflogen. Die leichtverletzten Personen wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Aufgrund von Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Westfahrbahn der A4 für etwa 2 Stunden vollständig gesperrt werden. Die Ostfahrbahn musste für den Einsatz des Rettungshubschraubers für etwa eine halbe Stunde abgeriegelt werden.

Nach ersten Schätzungen entstand bei dem Unfall ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.

Vor Ort waren neben zwei Streifen der Autobahnpolizeistation Bad Hersfeld auch die Freiwillige Feuerwehr der Kernstadt Bad Hersfeld, 5 Rettungswagen, 2 Notarztwagen und der Rettungshubschrauber im Einsatz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% ausmacht. Bezogen auf die Ortslage waren 14.839 Unfälle innerorts (10,2%), 7.577 außerorts (ohne Autobahnen) (5,21%) und 3.013 auf Autobahnen (2,07%). Es gab insgesamt 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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