Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Bad Hersfeld: Polizeiaktion in Wildeck

Marihuana und Haschisch bei Wohnungsdurchsuchung sichergestellt. Beamte fanden 350 Gramm Betäubungsmittel im Wert von 3.500 Euro.

Foto: unsplash

Hersfeld-Rotenburg (ost)

Gemeinsame Verlautbarung von Staatsanwaltschaft Fulda und Polizeipräsidium Osthessen

Bei Hausdurchsuchung Marihuana und Haschisch beschlagnahmt

Wildeck. Polizeibeamte des Rauschgiftdezernats der Kriminalpolizei Bad Hersfeld haben am Donnerstag (17.10.) in der Wohnung eines 19-Jährigen Betäubungsmittel im Wert von etwa 3.500 Euro sichergestellt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Fulda hat das Amtsgericht Fulda einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnräume des 19-Jährigen wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Konsumcannabisgesetz (KCanG) erlassen. In der Wohnung wurden etwa 350 Gramm Marihuana und Haschisch sowie weitere Beweismittel gefunden und beschlagnahmt.

Zusätzlich wurden in der Wohnung mehrere Baustellenabsicherungen entdeckt, die nach aktuellen Erkenntnissen zu einer Baustelle im Bereich Wildecker gehören und zuvor von Unbekannten gestohlen wurden.

Der junge Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen. Er muss sich nun wegen Verstoßes gegen das KCanG und des Verdachts auf Diebstahl verantworten.

Weitere Informationen erhalten Sie von der Staatsanwaltschaft.

Miriam Hagemann,

Staatsanwaltschaft Fulda, Pressesprecherin, 0661/924-2713

Kim Leubecher,

Polizeipräsidium Osthessen, Pressesprecherin, 0661/105-1099

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25216 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 nur noch 24363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 23331 auf 22378 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 19820 auf 19168, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17704 auf 17079 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2116 auf 2089 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6321 auf 6494. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 25.216 24.363
Anzahl der aufgeklärten Fälle 23.331 22.378
Anzahl der Verdächtigen 19.820 19.168
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.704 17.079
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.116 2.089
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.321 6.494

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24