Die osthessische Polizei überprüfte die Fahrtüchtigkeit von Fahrzeugführenden und entdeckte 29 Verdachtsfälle auf berauschende Mittel am Steuer.
Bad Hersfeld: Polizeiliche Bilanz der „DiS“-Kontrolltage

Hersfeld-Rotenburg (ost)
Überprüfung der Fahrtauglichkeit: Polizeiliche Zusammenfassung der „DiS“-Kontrolltage
Bad Hersfeld. In der letzten Woche, vom 23. bis 29. Juli 2024, hat die Polizei in Osthessen die Fahrtauglichkeit der Fahrzeugführer überwacht. Unter dem Motto „DiS – Drogen im Straßenverkehr“ führten die Beamten erneut mobile und stationäre Kontrollen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg durch. Bei 29 von insgesamt 281 kontrollierten Personen bestand der Verdacht auf den Konsum berauschender Substanzen am Steuer.
Das Fahren unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol beeinträchtigt die Verkehrssicherheit in erheblichem Maße. Um auf diese Gefahren und möglichen Konsequenzen hinzuweisen, führt die Polizei in Osthessen regelmäßig gezielte Kontrollen und fortlaufende Präventionsarbeit durch.
Neben dem Risiko schwerwiegender und tödlicher Unfälle kann das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss auch andere weitreichende Folgen für die Betroffenen haben: Von Geldstrafen, Punkten in Flensburg, dem vorübergehenden oder dauerhaften Entzug der Fahrerlaubnis, einem drohenden Strafverfahren bis hin zu Schadensersatzansprüchen oder der Zahlung von Schmerzensgeld – die Konsequenzen sind vielfältig, sogar der Verlust des eigenen Arbeitsplatzes kann bei Fehlverhalten drohen.
Insgesamt müssen sich 29 Fahrzeugführer nach den Kontrollen der vergangenen Woche wegen des Verdachts des Fahrens unter Alkohol- oder Drogeneinflusses verantworten. In zwei Fällen mussten die Beamten Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstatten. Insgesamt beschlagnahmten die Polizisten in diesem Zusammenhang etwa 15 Gramm Amphetamin und ungefähr 84 Gramm Pilze.
Um die Unfallzahlen zu reduzieren und die Öffentlichkeit über Gefahren zu informieren, wird die Polizei in Osthessen auch weiterhin ihren Schwerpunkt auf das Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ legen und Kontrollen in allen drei osthessischen Landkreisen durchführen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25.216 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2022 24.363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 23.331 auf 22.378 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 19.820 auf 19.168, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17.704 auf 17.079 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2.116 auf 2.089 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6.321 auf 6.494. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 25.216 | 24.363 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 23.331 | 22.378 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.820 | 19.168 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.704 | 17.079 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.116 | 2.089 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.321 | 6.494 |
Quelle: Bundeskriminalamt








