Ein 38-jähriger Mann aus Bad Hersfeld befindet sich wegen versuchtem Totschlag und Brandstiftung in Untersuchungshaft.
Bad Hersfeld: Untersuchungshaft gegen 38-Jährigen

Nidderau (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Hanau und Polizeipräsidium Südosthessen
(cw) Ein 38-jähriger Mann aus Bad Hersfeld, der am Montagnachmittag in der Niddertalstraße angeblich selbstgebaute Brandsätze unter anderem durch ein Fenster eines Einfamilienhauses geworfen hat (wie berichtet: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6094840), befindet sich jetzt in Untersuchungshaft. Dem Verdächtigen werden unter anderem versuchter Totschlag und versuchte besonders schwere Brandstiftung vorgeworfen.
Am Dienstag wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hanau einem Haftrichter am Amtsgericht Hanau vorgeführt. Dieser verhängte die Untersuchungshaft.
Die Gründe für das Tatmotiv werden weiterhin untersucht. Nach dem aktuellen Stand gehen Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei jedoch weiterhin davon aus, dass die Tat im Zusammenhang mit früheren Streitigkeiten im familiären Umfeld stehen könnte.
Die fünfköpfige Familie, die vorsorglich zur medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht wurde, konnte dieses inzwischen sicher wieder verlassen.
Offenbach, 12.08.2025, Pressestelle, Christopher Wenzel
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 308 auf 267 gesunken, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 237 höher ist als die Anzahl der weiblichen Verdächtigen mit 30. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 147 im Jahr 2022 auf 130 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








