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Bad Hersfeld: Verkehrsunfall auf Autobahn 7 bei Neuenstein

Ein PKW und ein LKW kollidierten, verursachten einen Personenschaden und einen Sachschaden von 30.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Landkreis Hersfeld-Rotenburg (ost)

Am Montag (09.02.), gegen 18.45 Uhr, gab es einen Verkehrsunfall mit Personenschaden auf der Autobahn 7 in Richtung Würzburg, zwischen der Anschlussstelle Homberg (Efze) und Bad Hersfeld West in der Nähe des Parkplatzes „Pommer“. Ein PKW und ein LKW waren beteiligt.

Der Fahrer eines Sattelzuges aus Nordrhein-Westfalen, 46 Jahre alt, fuhr auf dem rechten von drei Fahrstreifen. Ebenso fuhr ein 34-jähriger Fahrer eines Audi A5 aus dem Landkreis Fulda in gleicher Richtung. Aus unbekannten Gründen fuhr der Autofahrer auf den Sattelauflieger auf.

Der Audi wurde durch den Aufprall nach links geschleudert und kam zwischen der mittleren und linken Spur zum Stehen. Der LKW konnte nach rechts auf den Standstreifen ausweichen und dort anhalten. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Der Audi-Fahrer wurde verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt.

Während der Unfallaufnahme und Bergung des Audis mussten alle drei Fahrstreifen für etwa eine Stunde gesperrt werden. Es bildete sich ein kleiner Stau, der sich jedoch schnell auflöste, als alle Spuren wieder freigegeben wurden.

Der Sachschaden wird auf insgesamt 30.000 Euro geschätzt. Der Audi erlitt wirtschaftlichen Totalschaden.

Neben zwei Streifenwagen der Autobahnpolizei Bad Hersfeld waren die Feuerwehr Bad Hersfeld, ein Notarztwagen und ein Rettungswagen vor Ort.

Die genaue Unfallursache wird noch ermittelt.

Erstellt von: Wiegand, POK, (Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld, Am Weinberg 31, 36251 Bad Hersfeld)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen gemeldet, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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