Am frühen Sonntagmorgen kam es zu einem schweren Verkehrsunfall mit 3 Verletzten. Die Autobahn musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Bad Hersfeld: Verkehrsunfall auf der BAB A49 zwischen Homberg (Ohm) und Ohmtaldreieck

Vogelsbergkreis (ost)
Früh am Sonntagmorgen (24.08.) ereignete sich gegen 01:00 Uhr auf der A49 zwischen den Ausfahrten Homberg/ Ohm-Nord und dem Ohmtal-Dreieck in südlicher Richtung ein Verkehrsunfall zwischen zwei beteiligten PKWs. Ein Seat Ibiza aus Siegen, besetzt mit zwei Insassen, geriet aus bisher ungeklärter Ursache zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanke. Das Fahrzeug wurde dann nach links abgelenkt, schleuderte über die Straße, prallte gegen die Leitplanke der Mittelbankette und kam schließlich, nicht mehr fahrbereit, auf dem linken von zwei Fahrstreifen zum Stillstand. Ein Toyota aus Gießen, besetzt mit zwei Personen, konnte auf dem linken Fahrstreifen nicht mehr ausweichen und kollidierte frontal mit dem Wrack des Seat Ibiza. Der Toyota kam erst nach einiger Entfernung zu dem Seat an seiner Endposition. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Von den insgesamt vier Insassen wurden drei Personen leicht verletzt und mit zwei RTW in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die vierte Person blieb unverletzt.
Neben den nicht fahrbereiten Fahrzeugen wurden Trümmerteile über beide Fahrspuren und den Standstreifen verteilt. Die A49 musste bis 03:30 Uhr vollständig gesperrt werden, bis zur endgültigen Freigabe gegen 04:45 Uhr läuft der Verkehr einspurig über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbei.
Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf etwa 35000,- Euro geschätzt.
Neben einer Streife der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld waren die freiwillige Feuerwehr Homberg/ Ohm, zwei RTW sowie ein Notarzt und die Autobahnmeisterei Schwalmstadt vor Ort.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon endeten 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








