Ein junger Mann bedrohte einen Tankstellenmitarbeiter in Oberursel mit einem Messer und flüchtete. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Bedrohung.
Bad Homburg v. d. Höhe: Bewaffnete Bedrohung

Bad Homburg v.d. Höhe (ost)
1. Messerdrohung,
Oberursel, Hans-Mess-Straße, Samstag, 17.10.2026, 2 Uhr
(da)In den frühen Morgenstunden des Samstags bedrohte ein junger Mann in Oberursel einen Angestellten einer Tankstelle mit einem Messer. Um 2 Uhr betrat der bisher unbekannte Täter das Gelände der Tankstelle in der Hans-Mess-Straße und versuchte, etwas am Nachtschalter zu kaufen. Er soll sich dabei so unfreundlich verhalten haben, dass der Angestellte den Verkauf verweigerte. Als der Angestellte das Gebäude verließ, um mit dem Mann zu sprechen, zog dieser ein Messer, zeigte es kurz vor sich und flüchtete dann. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Bedrohung aufgenommen. Der Täter wird als etwa 1,85 Meter groß, schlank, 17 bis 19 Jahre alt, mit kurzen blonden Haaren beschrieben. Er trug blaue Jeans, eine helle Jacke und weiße Schuhe. Vor der Tat soll er in Begleitung einer Gruppe Jugendlicher gewesen sein, jedoch handelte er alleine. Hinweise nimmt die Polizeistation Oberursel unter der Rufnummer (06171) 6240-0 entgegen.
2. Rassistische Graffiti,
Bad Homburg, Gartenfeldstraße, Samstag, 17.10.2026, 21 Uhr
(da)In der Nacht zum Samstag haben zwei Jugendliche ein Mehrfamilienhaus in der Gartenfeldstraße in Bad Homburg mit Graffiti beschmiert. Gegen 21 Uhr sprühten die beiden ein Symbol und ein rassistisches Wort an die Fassade des Gebäudes. Dabei wurden sie von Zeugen beobachtet. Danach flüchteten sie in Richtung Saalburgstraße. Den bisherigen Ermittlungen zufolge handelt es sich bei den Verdächtigen um einen 13- und einen 14-jährigen Jungen. Ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung wurde eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 308 auf 267 gesunken, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








