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Bad Homburg v. d. Höhe: Einbruch in Wohnhaus

In Oberursel brachen Einbrecher in ein Wohnhaus ein, während die Bewohner im Urlaub waren. Der entstandene Schaden wird auf einen vierstelligen Betrag geschätzt. Hinweise nimmt die Polizei entgegen.

Foto: Depositphotos

Bad Homburg v.d. Höhe (ost)

1. Einbruch in Wohnhaus,

Oberursel, An der Heide, Donnerstag, 28.08.2025 bis Mittwoch, 03.09.2025

(da)In den letzten Tagen drangen Einbrecher in ein Wohnhaus in Oberursel ein, während die Bewohner im Urlaub waren. Es wird vermutet, dass sie über das Dach in das Haus in der Straße „An der Heide“ gelangten. Es entstand ein beträchtlicher Schaden durch ihr gewaltsames Vorgehen. Es wird noch untersucht, ob sie auch wertvolle Gegenstände erbeuteten. Hinweise nimmt die Polizeistation Oberursel unter der Rufnummer (06171) 6240-0 entgegen.

2. Telefonisch Bankdaten preisgegeben,

Steinbach, Feldbergstraße, Mittwoch, 03.09.2025, 12Uhr

(da)Am Mittwochmittag fiel eine Rentnerin aus Steinbach Telefonbetrügern zum Opfer. Die Anrufer gaben sich als „Bankaufsichtsbehörde“ aus und behaupteten, es gebe ein Sicherheitsrisiko mit ihrer Bankkarte. Um ihr Erspartes zu schützen, müssten nun Maßnahmen ergriffen werden. Die Rentnerin gab sensible Bankdaten, einschließlich ihrer PIN, preis. Als die Betrüger sagten, sie würden ihre Bankkarte persönlich abholen, wurde die Rentnerin misstrauisch und legte auf. Zum Glück kam es bisher zu keinen unberechtigten Abbuchungen. Die Polizei warnt: Seien Sie bei solchen Anrufen äußerst vorsichtig! Ihre Bank wird Sie niemals am Telefon nach PINs, Passwörtern oder anderen Codes fragen. Folgen Sie niemals mündlichen Anweisungen, Ihr Passwort zurückzusetzen oder eine Überweisung zu tätigen. Verlassen Sie sich nicht auf die Anzeige Ihres Telefons. Die angezeigte Telefonnummer kann manipuliert werden und ist kein Beweis für die Legitimität des Anrufers. Beenden Sie solche Anrufe sofort und kontaktieren Sie Ihre Bank. Dort wird man bestätigen, ob der Anruf echt war oder ob es sich um Betrüger handelte. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an die Polizei oder rufen Sie den Notruf 110 an.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die Mehrheit der Verdächtigen männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 im Jahr 2022 auf 4224 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 auf 2828, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.798 10.106
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.961 4.224
Anzahl der Verdächtigen 2.653 2.828
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.806 1.918
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 847 910
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 851 915

Quelle: Bundeskriminalamt

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