Bei einer nächtlichen Festnahmeaktion in Bad Homburg fielen Schüsse, drei Männer wurden festgenommen, ein Verdächtiger ist auf der Flucht.
Bad Homburg v. d. Höhe: Polizeieinsatz in Bad Homburg

Bad Homburg v.d. Höhe (ost)
Schusswaffengebrauch bei der Festnahme von Straftätern, Bad Homburg, Donnerstag, 19.02.2026, 2.50 Uhr
Während eines Polizeieinsatzes in der Bad Homburger Innenstadt wurde in der vergangenen Nacht von der Polizei geschossen. Im Zuge eines Ermittlungsverfahrens sollten um 2.50 Uhr vier Männer von Spezialkräften der Polizei festgenommen werden. Dabei kam es zur Schussabgabe. Drei Männer wurden verhaftet. Ein weiterer Verdächtiger, der anscheinend durch den Schuss verletzt wurde, konnte fliehen. Sein aktueller Aufenthaltsort ist unbekannt. Die polizeilichen Maßnahmen dauern an. Es wird nach dem flüchtigen Täter gesucht. Es gab Hinweise darauf, dass er sich in einem Mehrfamilienhaus in Bad Homburg aufhalten könnte. Die Wohnung wurde von Spezialkräften durchsucht, jedoch war er nicht anzutreffen. Die Hintergründe des Schusswaffengebrauchs werden derzeit ermittelt. Es können derzeit keine weiteren Informationen zu den laufenden Ermittlungen gegeben werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








